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Der kaiserliche Reichshoftaht beschäftig, 'te sich bald nach der schkacht bey Kollin ß
mit dem achtsprocesse wider Kuhrbranden,bürg, und suchte auf angebrachte klage des §Fürsien von Taxis die heffenkasselischen hieund da angelegte Nebenkosten abzustellen,auch in den eroberten hessischen und kuhr-wieauch fürstlich braunschweigischen landen 'neue kaiserliche Postämter aufzurichten.Diese Vorgänge verursachten einen starkenWiderspruch von feiten bemerkter hoherHofe, welche ihre landeshoheit dadurchfür verlezek hielten und ein gnivLincu 8n-tuum commune daraus machten. Seinskaiserliche Mas. seztcn dergleichen beschwer«den unter andern gründen auch dieses ent-gegen: daß ein Karftr, als Oberhaupt,die ausübung seiner postgerechtsame auf dieuniversal direetion, auf die unzertrennlicheeigenschaft erwehnter ausübung von feinemamt, und auf die vorhandene Reiäsge«fetze, welche solche gerechtsame als ein kenn, !zeichen seiner besondern Hoheit bemerket ha« ^ jhben, gründe; daß einem Oberhaupte dieaufteü-tkatung der Reichsposten in den so
neuern Reichsgesetzen ernstüchst anempfoh, rc
ken; daß zu Verwaltung der allerhöchsten K
Reichögeschäfts eigends angestellete kai« K
serliche Postämter erforderlich seien, da in ' zeeinem kriege zwischen dem Oberhaupte und r«einzelnen mächtigen Neichsstänoen die ge« G