und Nutzen der Mathematik. ip
rroducebat, 6eoinetriarn illis tradens & Arithmeticam,aliasque prsvias disciplinas, inde ad varias Philosopho-rum sectas eos perducens , & libros a veteribus Pnilo-lophis conscriptos exponens, lini) Hat MNN sich ais»nicht zu verwundern/ daß schoniaurus, der zu den Zei-ten des Kaysers Hadriani gelebct hat / folgende Klage
führet : Nuncisti, qui repente pedibus illotis ad ?bi->losepbos divertunt, non est hoc fatis, quod tint omiiinc»>i?o< iytvfiflfusai : sed legem etiam dant,
qua philosophari discant Nm Ware zu wünschen /daß
man diese Klage heut zu Tage nicht erueuren mußte/ dadie Mathematic so hoch gestiegen und so deutlich als mannur wünschen kan / gemachct worden- Mein dieserWunsch scheinet vergebens zu seyn / weil die Erfahrunguns überführet / daß keine Wtssenschafft von den meistenso gering geschäht werde als die Mathematik. Manfängt die Philosophie an/ ohne daß man sich vorher an-gewöhnet hatte/ von einer Sache einen deutlichen Be-griff zu machen / welches doch die Mathematik lehret:Man fähret in Erlernung der Philosophie fort / ohnedaß man den Unterscheid weißt / was es heisse durchdie Wohlrcbenheit oder durch die Wahrheit überzeu-get werden / denn man kan sich von einem gründlichenBeweist noch keinen Begriff machen / die man aber inder Mathematik in Überfluß hat. Wenn es denn end-lich geschiehet / daß einige nach vielen Außschweiffun-gen und Verlust der Zeit einsehen lernen/ was es heisse/eine Philosophische Wahrheit nur glauben / von dersel-ben überzeuget seyn ; so ist es zum öfftern fast schon zuspäte / daß sie nemlich von Akademien nach Hause zuöffentlichen Aemter beruffen werden/ wenn sie alsdem»erst anfangen wollen/ denn es ist eben soviel als die Pfer-de hinter den Wagen spannen; wie solches der berühmteHerrkrof.VVl'edeburg in der Vorrede zuden Ma-thematischen Wissenschafften mit allem Recht erinnert.Überhaupt sollen die Anfangs-Gründe der Mathematikmit mehrerm Fleiß auf den niedrigen Schulen vorge-nommen werden / damit nicht so viele ' j auf di«Akademien kamen/ so daß es fast nöthig ist / daß die
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