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Kurzer Begriff der Teutschen Reichsgeschichte / vom geheimen Justitzrath Pütter zu Göttingen zum Gebrauche in seinen Lehrstunden
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2) Sächsische Ränige. 919-1224. zi

zöge bedienten ihn als Marschall, Kämmerer, Truch-seß und Schenk (L).

Die ersten vierzehn Jahre seiner Regierung hat-te Otto mit dem Herzoge BoleslauS von Böhmen zuthun, den er erst 952. mit der Eroberung von Bunz-lau zum Gehorsam brachte. Dieser BöhmischeKriegveranlaßte ihn auch sein Sächsisches Herzogthum Her-mann Billungen zu übergeben, und die heutige Nie-derlausiß unter seine Botmässigkeit zu bringen. Ueber-dieS hatte Otto in Baiern seine Noth mit den SöhnenArnulfs des Bösen (s 9Z7- Jul. 14.), dessen Bru-der er vielmehr zum Herzogthume beförderte, abernicht anders als mit gewaffneter Hand in Besitz sehenkonnte. Noch eine Empörung, in des Königs eignerFamilie endigte sich doch zu seinem Vortheile damit,daß seine Schwester Gerberg, an statt ihres in diesenUnruhen gebliebenen Gemahls, mit dem Könige Lu-dewig von Frankreich, und ein neuer Herzog von Lo-thringen, Conrad von Worms, mit Otto's TochterLudgard vermählt, sein jüngerer Bruder Henrich aber947. zum Herzogthume Baiern befördert wurde.Auch mußte Otto um Schleswig gegen Dänemark zuretten 948. noch einen Zug bis an das Ende vonJüt-land vornehmen, worauf der König Harald sich ihmunterwarf, und Otto zu Schleswig, Ripen und Ar-haus drey neue Bisthümer errichtete, die unter dasErzstift Hamburg kamen.

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