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Die Tageszeiten : ein Gedicht in vier Büchern / von Friedrich Wilhelm Zachariä
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128 Die Nacht.

Auch eroberte Hevel den Mond, und maß, rvl'e auf ErbenSeine Alpen und Seen, und gab ihnen unsere Namen.

Galilai sah Jupiters Monden ; und um den GamrnusFand Huygen und Laßini den Ring und seine Trabanten.

Selber die Bahn des Kometen verfolgte der göttliche NewtonUeber des Weltgebäudes ferneste Grenzen hinüber;

Nahm die leeren Schrecken, vom Aberglauben erdichtet.

Seinem Haupthaar und Schweife; gkeng mit den elliptischen KreisenSeiner verworrenen Rennbahn; und prophezeie den ZeitpunktSeiner Wiedererscheimmg mit mehr als zaubrischen Kräften.

Welche großen und würdgen Gedanken von unserem SchöpferHaben-mit ihrer Entdeckung uns solche Geister gegeben!

Wer kann jemals ermüden, mit mehr als menschlicher EinsichtMit der Einsicht der Engel das Firmament zu betrachten,

Das von göttlichen Schätzen und Himmelskleinodien schimmert?Wer ist niedrig genug, im Schlamme des Lasters zu wühlen,

Seine Geburt zu entehren, und unter das Vieh sich zu mischen.Wenn der gestirnte Himmel mit allen leuchtenden AugeirAuf ihn achtsam herabsieht, und seinen Wandel betrachtet.

Tauche nur immer, o Sonne, dein Haupt in die westlichen Fluchen,Und verbirg deine Fackel vor unphilosophischen Augen;