Die Nacht. . iZ)
Treueste Freundinn des Menschen, du unerschrockener GefährteDurch die ewige Nacht ; du größtes Geschenke des Himmels,
Welcher uns dich und deine Schwester,, die göttliche Gnade,
Uns durch die schrecklichen Thäler des Todes zu führen', gesendet;
Ach! wie nenn ich dich, einzige Führerknn unserer Seelen?
Nenn ich dich göttliche tVeisheik; oder hörest du lieberDich mit dem hohen Namen der Christlichen Lehre benennst?
Denn wo ist noch außer der göttlichen Lehre der ChristenWahre Religion, oder Tugend? dein sicherer FingerZeiget den einzigen wahren Weg untrüglich zum Himmel.
Heller noch, als die Sonne der Erde, leuchtet dein AugeDen verirrten Seelen; dein Einfluß auf menschliche HerzenIst noch mächtger, als aller der Einfluß von Sternen und Sphären,,
Auf die Natur. Was wären die unglückseeligen MenschenOhne dich, ohne dein Licht ? Was wäre selber der Weife,
Wenn nur menschliche Weisheit sein Herz zur Tugend erhübe? >
Noch bedauernswcrther, als niedre Sclaven des Lasters,
Würd'ihm, hier vorn Unglück gepeitschet, die Hoffnung entfliehen,Wenigstens einst in andern Welten getröstet zu werden.
Mit dir ftralte von neuem die ^Menschenliebe vom Himmel,
Führte die Nationen zum ersten Ursprung zurücke;
Machte die Welt zum Eden, und alle Menschen zu Brudern.
Mit dir fürchten wir nicht das tobende Meer, noch die Flamme,
Noch das fressende Kriegsschwerdt, oder die Macht des Tyrannen.
Durch dich werden wir mehr noch als Stoiker unter den Martern,
R z
Und