An Herrn D. B. S. 57
Herrn' Bürgermeister Venrzmann, *) undeine sehr gute Copie beym jüngern HerrnBroen, vorhanden. Ein andres, diesemsehr ähnliches Bruststück, in eben der Stel-lung des Kopfs, doch kleiner und ohne Neben-verzierungen, vielleicht von demselben Künstler,besitzt der eben genannte Herr Lr^en, undeine Copie davon Madame Leonards. Beyder Letztem findet man auch das Originalgemäldevon Twenhufim, nebst zwey kleinen sehr sauberauf Pergament mit Bleystift gezeichneten Por-traits Hevelii und seiner zwocen Garrui, inachteckigem Rahmen unter Glas; jenes imProfil, dieses mit vorwärts gekehrtem Gesichte.Auf beyden stehtunten zur Seiten: (in ei-
ner zusammengezogenen Chiffre**)) fecir r66r.
D 5 Die
sondern Laur. Lichstadu, dessen beynahe ganzverwischter Name oben am Rande der Plattesteht. Ohnlangst erst hab' ich diese Entdeckunggemacht, weil die gar zu grosse Unahnlichkeitzwischen Hevelii Bildnissen und diesem Portraitmir auffiel, und zu einer genaueren Untersu-chung des letztem Veranlassung gab.
*) Beyde kommen von -Hevelu jüngern Schwie-gersöhne dem Rathshcrrn L. A. Herber her,der jenes der Bibliothek schenkte, und dieses sei-nen Erben aufbewahrte.
**) Diese Chiffre heißt: Michael Thiel, wie ausdrey ähnlichen Stücken, die ich selbst von derHand dieses Künstlers besitze, und einer dabeybefindlichen Nachricht erhellt. Sie sind ebenfallsauf Pergament mit Bleystift gezeichnet; zwey inOctav, von 1676, und eins in Quart, von iü8g.Das letzte und schönste ist ei» Kniestück eines
Man-