Band 
[Erste Abtheilung.]
Seite
II
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n Vorrede.

nes und ekelhaftes erwarten. Er sorget für alle Arten der Gelehrten, und un-terhalt seine Leser bey der Mannigfaltigkeit von lesenswürdigsten Nachrichtenin einer beständig aufmerksamen Zufriedenheit. Sein Werk enthält dievortrefflichste Anweisung, wie man seine Zeit auf Reisen klüglich anwenden,und das Gemüth sowohl unterrichten, als unschuldig vergnügen solle. DieSchreibart ist rein und natürlich, und mit den glücklichsten Einfällen eines leb-haften Witzes gleichsam gewürzet. Sind das nicht unverbesserliche Eigenschaf-ten, welche den ungezwungenen Beyfall aller Leser verdienen? Männer, beydenen Vernunft und ein gereinigter Geschmack regieret, haben diese neuestenReisen um die Wette gelobet. Und es könnte mir unmöglich schwer fallen,durch Anführung gegründeter Lobsprüche einige Bogen anzufüllen. Alleinein Buch, das mit so vielen Vollkommenheiten pranget, als es in seiner Artzu besitzen fähig, ist keiner geborgten Schönheiten bedürftig. Selbst der häufi-ge Abgang dieser Schrift, und das sehnliche Verlangen, womit man schonseit einigen Jahren eine neue Auflage erwartet hat, überhebt mich solcherMühe.

Da ich indessen die Ehre habe, diesen neuen Abdruck mit einer Vorredezu begleiten: so sehe ich dieses als eine bequeme Gelegenheit an, da ich meinemverewigten Freunde ein Denkmaal der Liebe und der Freundschaft stiften kann.Meine Leser dürfen nicht besorgen, daß ich durch eine Menge von leeren Wor-ten ihre Aufmerksamkeit ermüden wolle. Ich werde vielmehr das verehrungs-würdige Andenken meines unvergleichlich würdigen Freundes durch einen un-vollkommenen Abriß seines Lebens zu erhalten suchen. Eine vollständigeLebensbeschreibung kann ich diesesmal unmöglich liefern, weil die engen Grän-zen einer kurzer: Vorrede keine weirläuftige Ausführung verstatten. Ich werdeaber doch auch nichts übergehen, was in die Geschichte dieser neuesten Reftsen einen Einfluß zu haben scheinen möchte (*). Möchte es mir nur nicht anWorten fehlen, damit ich meinen Freund auf eine seinen Vorzügen gemäßeArt beschreiben könnte! Allein noch niemals habe ich mir die Gabe der Be-

red-

G Einen kurzen Entwurf von denKeyßlerr- der Herr Secret. Baring in der Beschreibungsthen Lebensgcschichten haben geliefert: der Herr der Lauensteinischen Säle ?h. Seite rc>Z f.Pref. -Haberlin in den Göktingischen gelehrten der Herr D. -Hempel in der fortgesetzten Gund-Zeitiiiigen des Jahres 174z, St- 66, S. Z88 u. f- lingischen Historie der Gelahcheit Seite 562 f.

womit