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Vorrede.
redsamkeit mit einer starkem Rührung des Gemüths gewünschet: Und nochniemals habe ich an der Erfüllung meines Wunsches ängstlicher, als dieses-mal, gezweifelt. Denn ich merke gar zu wohl, daß sich die Triebe der Freund-schaft und der Dankbegierde weit besser empfinden, als. mit Worten beschreibenlassen.
Das ganze Leben meines nunmehro verklärten Freundes ist ein Zusam-menhang von rühmlichen Bemühungen gewesen, welche sein patriotisches deut-sches Herz verrathen. Entweder ich irre, oder ein reiner patriotischer Eiferfür die Ehre unsrer Nation das ist eine Vollkommenheit, deren nur erhabeneSeelen fähig sind. Diese sind zwar Freunde des ganzen menschlichen Ge-schlechts. Sie lieben alle Völker als ihre Anverwandten. Allein die Ehreihres Vaterlandes liegt ihnen vornehmlich am Herzen. Ich weis in der Thatnicht, ob jemand diesem liebenswürdigen Bilde ähnlicher, als KeyMv, gewe-sen sey. Er war von Geburt ein Deutscher, und er hat den Ruhm seinesVaterlandes in einer zwiefachen Absicht befördert. Durch sein eigenes Bey-spiel einer gründlichen Gelehrsamkeit hat er die Vorurtheile der Auslander ent-kräftet. Und durch seine unverbesserliche Schriften hat er die Ehre des deut-schen Namens kräftigst gerettet. In Thurnau, einer den Grafen von GlrHzugehörigen Stadt, hat er das Licht der Welt im Jahre 1689 zuerst erblicket.Sein Vater, ein gräflich Giechifchcr Hofrath, hat die Pflichten eines redlichenVaters an ihm erfüllet. Und das Bild von der ungeheuchelten Frömmigkeitseiner Mutter (**) hat lebenslang den tiefsten Eindruck in seinem Gemüthe zu-rückgelassen. Die erste Blüthe seiMr Jahre wurde nicht den schlüpfrigen Lü-sten der Jugend, sondern demjenigen aufgeopfert, dem er Leben und Odem zudanken hatte. Ich würde Bedenken tragen müssen, feinen ersten Unterrichtin den Wahrheiten unsers seligmachenden Glaubens zu rühmen, wenn meinFreund in seinen männlichen Jahren die heiligsten Bande der Religion zer*
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womit dasjenige zu vergleichen ist, was ich in eine Schwester des königl. groffbrit. Hofrathsdem -Hamb. get. Lorrcsp. des Jahres 174z, St. Kübnel, gewcjenen Lehrers bey Sr. Königl. Ho-ir-7, und in dem Lanis. Lorrefp. gedachten Iah- heit dem Prinzen von Wallis, gewesen ftp, «ir-res St. 64 erinnert habe. den Tod ihres Sohnes überlebet habe.
(**) Herr. Baring unterrichtet uns, daß sie