und pabstlichen Pallaften in Rom. 505
bloo 6ecus ornstuM, Oenitor coAnomin>8 k/rbi«kile volen8 LLssr, Illebis 6e ru^e ravellit:
8ed Ai'civlor clivum tkuiZebut cnra velieiicii,tzuoä nullu inZenio, niiüque inanuque moveriLsucalesm inolein, cliscurren8 kama moueret:
Ooininnz k^luncll (^onllgMiu8 omnia kretur»
Ledere viiluli, terri; inLeclero jullit,
biguci psetein exiAUiun montis pontogne tnmenti
Lroäicjir, öc placillo veäla oli velooiu8 Luro,
I>iktii8 gä lgetperiuni, populo mirsnto carinw»,
Interes Koinsin laporo vakiante l^rrmnot^nAulii j^cult cionum, llucliumque Iocsn6iblon kackn lprero; leck guoä non creäeret ullur,laiitL ino1i8 opns lnpera8 conckrrAere in sura8z^unc veluti rurln8 rnck8 svnlka metacki8Lmicuit, pulkatgue koio8 kiLc Aioris clucknin,
^näkori kervata kuo, cnin c«6e l^ranni,
Kecickitnr, stque rulitn ckoinsc virtute reperto,
Vicckor ovans ubique locac sublime DropIiLUM,krinci^is, öc inunu8 conäiZnir ukgue trirnn^bir.
Auf der andern Seite dieses Platzes ist das wohlangelegke Hospital von 8. ssokwnne l.a- Hospitalteranenck zu sehen, worinnen allezeit etliche hundert Kranke beyderley Geschlechtes in verschie- vorn Lateran,denen Theilen des Gebäudes wohl unterhalten und jeder mit einem eigenen Bette versorgetwird. Man besieht auf diesem Platze zugleich die 8cala 8anw oder Treppe, welche der 8csls tants.Herr Christus öfters in Pilati Hause auf- und abgestiegen, ehe er zu seinem Tode geführtworden. Die andächtige Helena soll auch diese Reliquie von Jerusalem nach Rom gesandthaben, und ist sie ohne sonderliche Hochachtung in dem alten Pallasts des Laterans gelegen,bis sie Sirtus der fünfte hat hieher bringen und in ein besonderes Gebäude durch Fontanaeinfassen lasten. Die kacalaw zeigt fünf Thüren, welche die Eingänge zu eben so vielenTreppen sind. Die zwo, so auf den beyden Seiten sind, haben dreyßig Stufen aus ti-burtinischen Quadersteinen, die mittelste aber, als das Heiligthum, ist von weißem Mar-mor, und besteht aus acht und zwanzig Absätzen oder Tritten, welche durch den andächti-gen Gebrauch sosehr abgenutzet worden, daß man hölzerne Bretter darüber befestigen müs-sen, zwischen deren jedem und seiner Stufe, die er bedecken soll, in der Mitte die Hölungfast Hand hoch ist, also daß, wenn man diese Vorsorge nicht gebrauchet hätte, diese Trep-pen schon längst gänzlich würden durchgeknieet worden seyn. Denn es darf niemand solchemit Füßen betreten, sondern hinaufwärtS knieet man, und im Hinuntersteigen bedienet mansich der Nebentreppen, auf welchen man ungehindert gehen darf, wie man will. Auf je-dem Tritte der 8caIse8amck'L bethet man ein ?ater voller und X.VL kvlaria, wofür man auf i» >drey Jahre und vierzig Tage Ablaß rechnen kann. Zu Ende dieser Treppen kömmt manan das 8anÄn,n 8an(storum oder eine enge Kapelle, in welcher die zum lateranischen Palla- Aai-,IIN.ste gehörigen Heiligthümer verwahret werden. Die vornehmste darunter ist das sogenann- Mdlnßte «xsv «A^o75o,y7-ov ^er das Bildniß des Herrn Christi, welches St. Lukas zwar ange- Chrjstj vemfangen zu malen, die Engel aber geendlget haben, daher es den Namen und den Ruhn:, Lukas.
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