und pabftlichen Pallästen in Rom. zu
Mals soll Domplum kelartis auf diesem Platze gestanden seyn: und weil man auch den Kör-per der heil. Martina allhier gefunden, so las man vor der letztgeschehenen Reparation derKirche, über der alten Thüre:
Mwtyrii golbms Vi'i-AO Martina corouam
Djeöio biuc krlarti8 unmius lempla tonet.
Das berühmte Gemälde, so den St. LukaS vorstellet, wie er Mariam malet, ist vom Ravhael Schöned'Urbino, und steht auf dem Hauptaltare, welcher von weißem Marmor sehr schon gearbei- Statue,ter ist, und eine neue Zierde bekömmt durch die vom Nie. Menghino verfertigte Statue derheil. Martina, die als schlafend über dem Altartische liegt. An der ersten Kapelle rechterHand hat Lazarus Baldi seine Baukunst bewiesen, und sieht man in selbiger ein gleichfalls ^ .
von ihm verfertigtes Gemälde, so die Marter St. Lazari, der seiner Profession ein Maler ^sriLaläigewesen seyn soll, vorstellet. Lazarus Baldi selbst ist allhier begraben mit dem Epitaphia r '
In laboribus A vigiliir^ juventute inoa nlssuo aä leueckeitemlempor vixi,
blunc morior exlpeäksDoNoc venist immutstio mea.
DominoDnin venerisb^oli me conäomnare.
Ferner:
(Hai lboxarum resinkcitaliig monninento kooticlumrebalcita me
Ilt jube me veniro aä te^
Dr in Ltornum beneclicam re. ""
priscianus würde wohl verlangen, daß es hieße beneäicam tibip allem auf Grabschriften ^nd feinermuß man nicht allezeit das reinste Latein suchen. Auf der andern Seite des Altars (an Schwester-welchem itztgemeldte Jnscription steht) liest man in einer Parodie die Grabschrkft derSchwester Lazari Baldi mit folgenden Worten:
In caklitate öe jucunäitate/tb aclolekoentia mea ulssne a6 ZeueCkutemsemper vixi
biunc morior, öt. in novillimo clieäs terra reluiroclura stun
get. Sowohl die Heiden als die Christen ha-ben sich derselben zur Beerdigung ihrer Todtenbedienet. In den Zeiten der blutigen Verfol-gungen fanden die Christen in diesen ihren Beth-häustrn einige Sicherheit. Sie sind die uner-schöpflichen Vorrathskammern von Heiligthü-mmr, deren Verehrung Joh. Mabillc», unterdem angenommenen Namen von EufebiusRomanus in cxik. sä l'beoxb. 6allnni, Paris1698, 4. und Joh. Bapt- Thiers äe la xlus so-
iitlc tle tvutes les klevotioN! verdammet hak-Das Sehenswürdige dieser Todtettgrüfte habenbeschrieben F>a»e. Mrrva H0NNI6IV8 incrvstt. sgcr. Vaticsn. 1 8 8 0IV und LVItIVxwin ttin. Italic, /-re. N^8IV^6L in kill. cloZin.eccl. I. IF. 8 ? ^iv» uivi. in kill. eccles. y.
66z, und X. onIV in cüllert. <le catacumbis,
l^ipsi 170z. Allen diesen aber ist das prächtigeWerk vorzuziehen: ?««//. ^niivou. ldomakub-tsrrsnes, tomi II, kol. Kom. 16; i.