Band 
[Erste Abtheilung.]
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und dem Castell von St. Angelo in Rom.

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ronese, Peruzzk, Antonio Sangallo, Buonaroti, Barozzk, Fontana, Maderno, Berniniund andern fortgesetzet worden.

Ueber den Thüren der Kirche rühmen einige Jnscriptionen insbesondere der Päbste MonumentPaulus des fünften, UrbanS des achten und Jnnocentiuö des zehnten Freygebigkeit und AAocert usSorgfalt in Vollführung dieses kostbaren Baues, wovon ich nur des letzten Lob und Ueber- des zehnte«,schrift hiemic beyfüge:

Lalilicain krincipis täpoklolorumIn baue inolis riinplittnlineinXlultixlioi Xomanoruin koiitiücum/^(iilicztione perc!ucck.nnI^XiOcLXHVL X. kO^D.

' Xovo oselanirse «^>creOrnstis kscolliz

Interjeölis in utrsgus ala

Xlarmorei8 columnisklrato e vario la^icleI'avimento inaAnilioentinz terininnvit.

Clemens der achte hat eine besondere Congregation von Kardinalen und Prälaten an- Congregatt-geordnet, so die Aufsicht über den Bau der Sr. Peterskirche führet. Vor solcher werden on von Kar-alle Streithandel, die über die Contracte mit den Handwerksleuten, Lieferung der Materia- dinalen überlien, Unterschleif rc. entstehen, untersuchet. Das einträglichste aber, so selbige zu verwalten den Bau vonhak, sind die Vermächtnisse zu diesem Kirchenbaue, bey welchen ihre Gewalt so weit geht, t/rMrededaß, wenn ein sterbender etwas «ä pias cautas vermacht, und solches in dem ausgedrück- ^ 'ten Stücke und objeälo nicht angeht, weil zum Exempel die verordnete Sache schon durcheinen andern ins Werk gerichtet worden, oder andere Umstände sie nicht zulassen, diese Con-gregation alsdann die Macht hat, gedachtes Legat zum Bau der Peterskirche zu ziehen, oderwenigstens die Zinsen an sich zu behalten von der Zeit des Todes, bis sie den Ausspruch ge-than, wenn auch gleich durch diesen das Vermächtniß einem andern pio Lorpori zugeurlhei-let wird. Man kann nichts prachtigerö sehen, als die entres oder den Vorplatz vor derKirche. Man hat zwar das kvlonuinentmn Zcipiomz täkricarss welches eine Pyramide ^

von mehrerer Größe, als die vom C. Sestiuö noch übrig ist, gewesen seyn soll, unter dem (>jo,iumen-Pabste Alexander dem sechsten, um mehrern Raum zu bekommen, weggeräumet; ich glaube tu,n 8cg,ioni?aber nicht, daß das Auge dabey etwas eingebüßet habe. Die ovale Galerie, welche Alexan- älricgni.)der der siebente um diesen Platz, hat anlegen lassen, hat vierfache Reihen von Seulen, al-so daß drey Gänge nebeneinander mit Seulen unterschieden sind. Die Größe dieses vomBernini angegebenen VorhofeS ist daraus zu ermessen, daß sein Diameter in der Breite,nämlich bey den zwoen Fontaine» und dem Obeliico hundert und achtzig, die Länge abervon dem Anfange der Seulen (wenn man aus der Stadt kömmt) bis an die Kirche, vier-hundert gemeiner Schritte auSträgt. Etliche Kupferstiche und Gemälde stellen gerade demkrontit'picio der Kirche gegenüber eine (.'oiomuita vor, sie ist aber in der That nicht vor-handen, sondern dieser Platz zur Auffahrt ganz frey, auch meines Erachtens viel besser, daßdie Aussicht auf diese Art nicht eingeschränket werde. In dem itzt stehenden korticu oder ?orticu,.bedeckten Gange zählt man drey hundert und zwanzig Seulen von 'l'raveinmo oder Qua-derstücken von Tivoli, deren jede von einer solchen Dicke ist, daß drey Männer sie kaumumklaftern können. Das Dach der Loloimaw ist platt, und stehen auf derselben sechs und

Zzz acht-