und dem Castell von St. Angel» in Rom. M
Der Pabst Clemens der neunte hat nicht nur durch Bernini die Zugänge zu dieser Brücke Schöne Sraerweitern, sondern auch nach des besagten Meisters Angeben und Delloinz sie mit zehn tuen darauf.Statuen von Engeln zieren lasten. Solche sind allein von mehr als Menschengröße, vonweißem Marmor, und haben die berühmtesten Meister der damaligen Zeit ihre Geschicklichkeitdaran bewiesen. Der erste Engel welcher rechter Hand steht, und die Seule, woran Chri-stus gegeißelt worden, trägt, ist vom Antonio Raggi, und liest man an seinem Piedestal:
lAronug ineuz in coluiuna.
Der andere Engel ist vom Cosmo Fancelli, trägt das blutige Schweißtuch der Veronica,und unter ihm stehen die Worte:
Ilessics in läciem Llirilii.
Der dritte hält die Nägel, ist vom Girolamo Lucent«', und an seiner Kali eingegraben:
-Vssnoe aä me in gnem con6xernnt.
Ercole Ferrata hat den vierten Engel, der das Kreuz trägt, verfertiget, mit der Unterschrift:krincchatus esiis lu^or linmernm bujus.
Den fünften mit der Lanze hat man dein Dominico Guidi zu danken. Die darunter ge-setzten Worte sind: Vuluerslli cor ineuin.
Der sechste Engel, so das Rohr trägt, an dessen Ende der Schwamm (vermittelst dessenChristus mit Eßig getrautet worden) vorgestellet ist, hat zur Unterschrift:
kotavernnt ine r,eeto.
Diese Statue ist ein Meisterstück des Antonii Giorgetti, und die Kenner geben ihr den Preisunter allen zehnen.
Der siebente hält die Ueberschrift des Kreuzes und an seinem vor andern ganz un-gezwungenen Wesen erkennet man leicht seinen Meister den Chevalier Bernini. An demFundamente steht: keArmvit a liZuo veus.
Der achte zeiget Christi Rock ohne Naht nebst drey Würfeln. Der Künstler davon istPaolo Naldini, und die eingegrabene Schrift:
8uyer vollem meam milerunt lortem.
Der neunte ist von eben dieser Hand, trägt die Dornenkrone, und hat zur Jnscription:llu rerumnL inese cum conÜAttur lsiing.
Lazzaro Morelli hat an dem letzten Engel, der die Geißel in Händen hat, seine Kunst bewie-sen. An dein Piedestal liest man:
In theiln paratus lum.
Wegen dieser vom Clemens dem neunten allhier gemachten kostbaren Verbesserung liest manfolgendes Andenken:
Llementi IX.
kom. Ojit. Xlax.
A^Iio ?c>nts a6 lianöli XnAeli arceinAnAelorui^ liatuis
Ueäcin^tiom« m^lleria ^rsekereirtibusexlcuchto öc exorngto,
()uoci stire efns titulo A inliZnibus o^>U8 sblolv!klx aulmi mocierntione n«anäaveritLle«nen8 X. k. XI.
klt benestcentilliiui kriucipis memoria extaretkoluit anno M)CL.XXH.
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