6a4 i-i- Brief. Fortgesetzte Nachricht
Gemälde in am Altare, so St. Pvonem, den Patron der Armen, wie er Almosen austheilet, vorgestellt;der Kirche. Es wird solches für ein Meisterstück Perri di Cortona ausgegeben, wiewohl nach diesesKünstlers Tode sein Discipel, Johann Ventura, noch Hand an dasselbe geleget, und CiroFerri den untersten Theil desselben gemalt haben soll. Dieses Stück hat dreytaussnd Scudigekostet, und bildet die Figuren in Lebensgroße ab.
S.Sebastia- 8. 8eb-istiano alle Omacombe oder tu In V;» Appia ist ei„e Von den sieben vornehm-
no. sten Kirchen der Stadt Rom. Die Seulen des Hauptaltars sind von Verste gutico; in
der kostbaren Kapelle St. Sebastiani ist dieses Heiligen Statue aus weißein Marmor zu. sehen vom krame Antonio OiorZetto. Antonio Caracci hat etliche hier befindliche k'relco-Bell, d Enft. Gemälde verfertiget. Ueber des Medici Belli d'Eusc Grabe liest man:
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Otto kellus cl'LnleOomo Xlontis LorvlniAcerneu. Xleelien?
XXXV. fiuu aunisOrbis incolaOorporuingue morbosOuranstoXlortem tolliPson polle expertusLepulelirnm libidkoc locoApuci kellilentiLOepullorein8. 8ebaliianumVivens elegit
An. Obrilii XlOOXV.Rtatis k..
klcino me Iacrvnu8 llecoret, nec kunera stetu,Vivite kelices aniinae: inors oinnibus inliat.
Reliquien. Es ist aber nicht die äußerliche Schönheit, welche dieser Kirche den Vorzug vor vie-
Zween Fuß- len andern giebt, sondern die vielen Heiligchümer, so hier verwahret werden. Denn außerstapfen bhri- denen zween Fußstapfen, welche Christus, als er Petro in via äppia erschienen, auf einemsti- weißen Marmorsteine hinterlassen hat (woran man auch sogar die Fußzähen unterscheiden
Zahne Perri kann); außer einem Zahne Petri, und einem von Paulo; außer denen zween Pfeilen, wo-mit» Pauls. mit Sebastian erschossen worden, und etlichen andern dergleichen Raritäten, welche gleichSt^Seba- der ersten Kapelle rechter Hand gezeiget werden, hat man auch in einem Kästchen die hei-stiani. ligen Gebeine von hundert und vier und fiebenzigtausend Märtyrern (nämlich von jedem et-was)
(*) Richard Simon epitt. sei. l"om. I, n. 8 cket habe Niemand aber wird deswegen leug-und 2.7, und mit ihm viele andre von Vorur- nen, daß vieler Millionen Christen Blut in dentheilen gereinigte Papisten bekennen offenherzig, ersten trübseligen Zeiten wie Wasser sey vergossendaß eine unendliche Menge Fabeln die Wahrheit worden- Nichts ist verwegner als der Em-der Geschichte in den s6tir marmrum fast ersti- Wurf, womit Herr Middleron wider die Ge-schieh-