von Rom nach Loreto. 88z
Ungeachtet seiner außerordentlichen Höhe soll dennoch im Jahre 154z Petrus Teren- Wie einnaticus von Siena, ein Marschall oder Hauptmann unter der Reuterey des Herzogs von HaupkmainrCastro, Aloisii Farnesii, als er von der Gewalt des Wassers mit herunter und auf einen über denFelsen geschmissen worden, glücklich davon gekommen seyn. Weil diese wunderbare Er- WassersallHaltung dem Beystande der heil. Maria von Loreto zugeschrieben wurde; so hat man nicht haremGlückeermangelt, den ganzen Verlauf der Sache in der Kirche zu Loreto auf einer Tafel mit fol- herunter Le-genden Worten der Nachwelt anzudeuten: stürzt.
DZO kctru« lereunsticus Dgues 6c Xlsrelcallus eguitstus Duals Osstrorum,
6c aseteri eguites ex kicerio aä vicuui Vsrronis prollcilaeutes, cum dlouis XlsrtiiIcLOXdilll. sä Velinum lscum pervenilleinus, 6c ciuo slii iiüütes, libsrius ex6rsv1sais, 6c ä.Monius Lortouenlis 3 cseteris eguitibus äilcessluius, ut illum vile-remus locuin, guo le Veliuus in dlsr prsecipitst. täc ucni procul iuäe, cuin eguuiLsäsgusrein, ego uns cum eguc> in gussäsiu tluiniuis anAulliss iuaiäi, ex guibur prse-cipitem sltissuno csssi, ciraiter viäelicet csntuin cubitos sltuin 6c Dechsrs: VirgiuirDsuretsüs: opem iluplorsiitem c^uicism me länpulus exaspit incoluinem, 6c rei mi-rsaulo sämiraduuänm stgue sttoultum. t^uspropter illlao vrxuu: perlolvi Kestis-Irmse Virgmi, gusin tum pisclemem propilismgue ssun expertur, telkidus oculstlsäuobus Leuturlonibus iLlüsncio Drbevetsuo 6c Kuliiiunclo auur uuiverls egui-turn als.
Der vom Felsen herabgestürzte Velins ergießt sich noch oberhalb Terni in die Naaroder Nera, und verliert damit seinen Namen.
H Xlom-Lolo liegt auf der andern Seite sechs bis sieben italienische Meilen von H ökont-Terni, und ist berühmt wegen der kühlen Winde, welche sonderlich zur Sommerzeit aus Lola.den Ritzen und Löchern der Felsen dieses Berges hervor kommen und nach NAssons Be-richte von den Einwohnern des nahe daran gelegenen Städtleins Cessi vermittelst Röhrenund Canälen sowohl in ihre Häuser als Weinkeller geleitet werden.
Von Terni nach Spoleto hat man einen angenehmen mit Oliven und andern frucht-baren Bäumen besetzten Weg, bis an das Gebirge Somma, über welches bey Regen - undSchneewetter übel zu kommen ist.
Spoleto ist eine bergichte und unansehnliche Stadt, welche dieses mit andern schlech- Spoleto.ten Orten von Italien gemein hat, daß sie in Jnscriptionen viel Wesens aus sich und man-chen schlechten Kleinigkeiten, die sich bey ihnen zugetragen, machen. Eine deutliche Probe ^von solchem pedantischen Hochmuths giebt folgende bey einem elenden Thore zu Spoleto inMarmor gehauene Nachricht: ' nen.
Iwciovicus äLlsinsnna dlob. Intersmnenlir V. 8. II..
Lpoliüm- Duostus Oudernsrorkublicsiu rem pruäentis iuliituit,
ViAilantis lisbilivit^rcom Isrdvit, ornsvit,
Aegionem 8. kontisui msximo dvltstis coinmoäo llrsvitVebeuäisgue rlieäj« sptlorein reäciiäit.
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obksntls, in vsksm sltituäincm lubito cle- /) k. e. t/triusgnc LlznstnrL k^efcrenclzini,ltitntu, csclit cunr inxenti clrruwjsccattum re» oder kclerentsrlus, wie es etliche auch schreiben,ßionum ürepltu.