Band 
[Zweyte Abtheilung.]
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884
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Inskriptio-nen der kör-te» ä' tVnni-balc.

Domkirche.

EpitaphiumPhil. Lippi.

Castel.

^gusclluÄus.

I-XI. Brief. Reife

8pc>Ietum Orbs XeAia ex 8. 0.kortsm k'riäerici Oeuobarbi Örbi8 buju8 ckcvaklatori8InArelku nesallamkauliiorl OnlineOptimo kr.vliili relkauratorl8latuit IropliLUM^nno 8al. XlvLL.XXVI.

Man muß gestehen, daß wenn die Aufsicht über die Pflasterung einer Straße vonso großer Wichtigkeit ist, daß sie unter die Dinge, welche ein Trophäum verdienen, gerech-net werden muß, dieses Thor sich wegen seines armseligen und elenden Ansehens vollkom-men dazu schicke.

Ueber dem Thore, das vom karthaginensischen Kriegshelden Annibal den Namenführet, liest man:

0«lls acl Dlmalviueuuiu Xoinanis

Orbein Ivommu iulöulo aAiuiue petens8puleto lua^na luorum clacke repullusInliAni ku^a portae noiueu kscit.

Eine darüber befindliche Jnscription, die den Einzug der Königinn Christina in dieseStadt betraf, ist mit dem Kalke, worauf sie gezeichnet war, über die Hälfte schon abgefallen.

In der bischöflichen Kirche und zwar in der Kapelle der heil. Maria sieht man etlicheGemälde vom Philippo Lippi Carino, welche, nachdem dieser Meister im Jahre igzZ ausNeid und Misgunst mit Gifte hingerichtet worden, von seinem Gehülfen, dem krame Dia-mante, vollendet worden. Unter des in hiesiger Kirche begrabenen Lippi marmornemBrustbilde liest man folgende wohlgeseHte und vom Angclo Politiano verfertigte Grab-schrift:

Lomlitus lÜL LAO lum piökurse kama klülippurXulli lAnota lusse Aratia iiiira iuauu8.

^rti6ci8 potui ciiZitis animare colores,

8peratague aniiuo8 ballere voce cliu,

Ipbe in ei 8 stupuit uatura exprellä il^urisXlegue luis kasta eli srtibus eile parein.

Gleich darunter folgen die Worte:

Xlariuoreo tumulo kckeciices k.aurentiu8 liic insOonäi6it, ante luuuili pulvere teöku8 erain.

Gegenüber ist ^obanuis k'raucisci Orlini klguiti8 mit schönen bas-reliesz geziertesGrabmaal zu sehen, und über dem Haupteingange der Kirche die h. Maria mit etlichen Jün-gern von alter mosaischer Arbeit.

Das Castel von Spoleto liegt auf der Höhe und ist vermittelst einer Brücke an dieStadt verknüpfet. Von einem gegenüber liegenden Berge, der vom heil. Franciscus seinenNamen führet, wird das Wasser erstlich in das Schloß, und hernach ferner in die Stadtgeleitet. Die dazu dienende Wasserleitung ist ein treffliches Werk von zehn Bogen ausQuadersteinen. Die Bogen sind zwar schmal, allein in der Mitte des Werkes wegen

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