von Ancona nach Cervl'a. 9-9
Ferner zeigen sich an dem obersten Theile, der mit sieben Oeffnungen, als mit so vie-len Thüren, durchbrochen ist, die Worte:
Divo Auguüo kio Louliamino katri Domino.und besser darunter:
Iinp. Lwllir. Divi. b. XrtAulius. kontilex. Xlaxiinu?. Los. XIII. Dribuuitm. ?0»teli. XXXII. Imp. XXVI. kater. katri-L. Xlnrvm. cleciit.
Lurauto. I.. Durcio. Lecuncio. Aproniani. IVsef. Drb. ?ii. Aiierio. V. L. Lorr.klam. öc. ?ioem.
Vitruvius meldet, daß diese Stadt zum Andenken Augusti, der sie mit Mauernumgeben, den Namen luliw Vrmeltris angenommen, da sie vorher anders und nach pom-psmi Melä Zeugnisse Lolonia kauesiris geheißen.
In der Domkirche ist ein schönes Gemälde, welches die Verkündigung Maria vor- Domkirche.stellet, ferner das letzte Abendmahl des Heilandes und die Sammlung des Manna von derHand des Querem«, ungleichen die Himmelfahrt Mariä vom Caraccioli, zu sehen. In derKapelle der h. Mariä hat Domenichino die fünfzehn Geheimnisse des Rosenkranzes gemalet.
Die Peterskirche verdienet gleichfalls wegen ihrer schönen Gemälde, Marmorarbeit und Peterskirche,der Cuppola in Augenschein genommen zu werden. Auf dem Hauptaltare stehen zweenwohlgearbeitete Engel aus weißem Xlarino cii Das Gemälde, so Christum vor-
stellet, wie er dem Apostel Petrus die Schlüssel des Himmelreichs giebt, ist vom Guido Re-ni; auf den Seiten findet sich die Auftrweckung der Tabea von einem Flamländer gemalet,und die Historie des Lahmen, welchen Petrus heilet, von Limono Lsmarim cietto ?eiärels.
Einer von Adel, Torelli genannt, hat am Markte ein artiges Theater für Opern und Opernhaus.Komödien bauen lassen, dessen man sich in der Carnavalszeit bedienet.
Von Fano ist Pesaro acht italienische Meilen entfernet. Allhier sieht man einen Pesaro.Springbrunnen, welcher zwar nicht sehr hoch, aber mit wohleingerichteten Zierrathen ver- Spring-sehen ist. Von seinem obern Gefäße, das die Gestalt eines Kelchglases hat, spritzen See- brmmen.göktinnen und Meerpferde das Wasser aus mehr als dreyßig Oeffnungen. An der einenSeite liest man die Worte:
killmri kutritii «ro publico,
auf der andern aber die Namen derjenigen, unter deren Aufsicht dieses Werk verfertigetworden.
Man betrachtet auf dem großen Markte die marmorne Statue des sitzenden Pabstes Statue Ur-Urbans des achten, an dessen viereckigkem Piedestal folgende Jnstriptionen zu lesen sind: bans des ach-
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Livims UiläurenstsHer egrsgia ejus pruclentiE conliüaLum universi, uci Xletaurmn äitioueluter plurimss 6lllloultates iiuo lirepita armorüm
eine Ausser herausgezogen, deren fleischichtes als viertehalb Fuß. In des Chevalier ^ansTheil über hundert Pfund wog. Ihre zwo gros- Sloane vortrefflichen Sammlung natürlichersen Schalen werden noch in der königlichen und künstlicher Merkwürdigkeiten kann man ei-Knnst-- und Nqturkammer zu Kopenhagen ge- ne zackigte Austerschale betrachten, die in demzeiget, und hat jede am Gewichte zwey hundert Durchschnitte ihrer größten Lange sieben gemei-und vier und zwanzig Pfund, im Umfange acht ner Spannen hat.und einen halben Fuß, und im Diameter mehr -f) oivivs lüb. XXVN, tla.
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