i. Anhang. iLOi
Eine Vierthelstunde vom Anfange des Holzes (122) endiget sich selbiges rechter Hand,und zeiget sich der Weg (12z), der linker Hand vom Dorfe Maspach (i;i) kömmt, und rech-ter Hand hinunter in das Dorf Helmeling (119) läuft, gleichwie auch ein anderer Weg hin-unter in das Dorf Winterswiller (120) führet. Rechter Hand in der Gegend (so mit 6)gezeichnet.ist), kann man escadronweise fortkommen, linker Hand aber continuirt der Waldnoch eine starke Vierthelstunde, bis der Weg über einen kleinen Hügel, worauf Weinberge 5 )angelegt sind, sehr gemächlich hinunter nach Hünningen führet.
Vom Ende der Weinberge k) bis an eine steinerne Brücke (i;z) ist eine starke Vier-thelstunde , und kann inan en Llcaäron hinunter marschiren. Vor dieser steinernen Brücke(15z) liegt rechter Hand eine kleine Ebene (9), so sich bis zwischen die Dörfer Efringen (rz2)und Kirchem (izz) erstrecket. Unter der steinernen Brücke (izz) stießt ein kleiner Bach (154),welcher linker Hand vom Dorfe Holsem (150) über Egringen (152) kömmt, und die Wiesendes Dorfes Kirchem mit benöthigter Wasserung versteht. Nach diesem vereiniget er sichmit dem Arme eines Flusses, der durch Meldingen (140) kömmt, treibt eine Mühle (134)und verliehet sich endlich in dem Rhein.
Wenn man die steinerne Brücke (izz) zurück geleget hat, liegt linker Seits eine garkleine Ebene I), und der hünninger Weg wendet sich rechter Hand in das Holz K), welchesgar hell ist, und hin und wieder bebauete Felder hat. Dieses Holz reichet bis an das DorfHeltelinzen, welches von der steinernen Brücke (izz) drey Vierthelstunde» entfernet ist.Beym Ende solches Dorfes (140) setzet man über einen kleinen Fluß, der von dem HügelKander kömmt, und von selbigem auch den Namen führet. Dieser Bach treibt viele Müh-len, wässert die Wiesen zwischen Kirchem (izz) und Merkt (142) und ergießt sich in denRhein. Hinter der letzten steinernen Brücke theilen sich die Wege. Einer davon geht rech-ter Hand in das Dorf Merkt (142), welches am Ufer des Rheins liegt; der andere, so in ge-rader stille fortlauft, ist die hünninger Straße, und die übrigen linker Hand bringen zu de-nen Dörfern, welche auf solcher Seite an den Bergen liegen.
Die hünninger Straße geht in einer schönen Ebene (145) bis eine starke Vierthelstun-de von Hell klin gen, da man bergunter bis an dieses Dorf und ferner gegen das SchloßFrieolingen gelanget. Es geschieht solches gar gemächlich; unten am Berge liegt eine rui-nirte Kapelle (5), und hundert und fünfzig Ruthen weiter kömmt man über einen seichten.Bach r), der sich rechter Hand theilet. Der eine Arm desselben stießt längst dem niedrigenGebirge v), und fallt beym Dorfe Merkt (142) in den Rhein; der andere folgt hundert undzwanzig Ruthen lang dem hünninger Wege, bis er sich nebst einem andern Wege (146)gleichfalls nach demRheine wendet, und in feinem Laufe die Wiesen wässert. JtztgedachrerWiesengrund ist linker Hand dergestalt mit Bäumen und kleinem Buschwerke bewachsen,daß es schwer hält, daselbst durchzukommen.
Hundert und achtzig Ruthen vom Wege (146) laßt man bey der Gegend, die mit (147)be.si'chnet ist, einen Arm des Rheins, und hundert und achtzig Rüchen weiter sindet sich'derWeg na i) dem Schlosse Frieolingen. Weil die Ebene (t6i) im Gesichte der Stadt Hün-ningen liegt, so wird nicht nöthig seyn, derselben mir mchrerm zu gedenken.
Um aber wieder anzufangen von dem Platze, wo der gute Weg von Hünningen linkerHand (94) nach Schliengen (91) sich wendet, so rücket man zwischen den Höhen (96 und m)bis nach Bellingen, und sodann nothwendig über den Hügel H, weil mit Wagen an derSeite des Rheins nicht ferner fortzukommen ist. Man marschiret hiernächst durch dieDör-fer Bamlach und Blansingen (157) .an eine Kapelle (158), und weiter an ein hölzernes
9 Ez Kreuz