Band 
[Zweyte Abtheilung.]
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izoo I. Anhang.

de entspringt, seinen Lauf nimmt. Nachdem er die Wiesen von Lietl (88), Schlierigen (91)und Steinstatt (95) bewässert, fällt er in den Rhein. Der hünninger Weg theilet stch,kömmt aber, nachdem man über den Bach (7) ist, oben auf dem Berge wieder zusammen.Der Weg zur Rechten ist für die Kriegsequipage der bequemste; der zur linken Hand istzwar kürzer, aber beschwerlicher, um auf die Höhe von Beilingen (m), wohin man nothwen-dig muß, zu gelangen. In dem Falle aber, daß man sich dieses Weges zur linken Handgebrauchen wollte, folgt man dem Bache (7) bis an ein hölzernes Kreuz (no), allwo mansich kurz um, rechter Hand nach dem Berge (m) wendet. Wählet man aber den Weg zurrechten Hand, so ist man, sobald das Dorf Schliengen vorbey, in einer kleinen Ebene, dieeine Vierthelstunde weit bis an die Höhe (96), von welcher ein Arm des Rheins nicht weitentfernet ist, dauert.

Hundert und vierzig Ruthen vom Dorfe Schliengen, bey einer Ziegelhütte (94), solinker Hand liegt, wendet sich der gute Weg von Hünningen auf einmal gegen die Höhe Bel-kem oder Beilingen genannt, auf welche man nothwendig kommen muß. Der Weg ist nurfünf hundert Ruthen lang (nämlich von dem Platze (94) gezeichnet, bis 6) und beschwerlichzu steigen. Von dem letzten Platze fangt das Ackerland A) an; die Weinberge endigen sichrechter und linker Hand, und der hünninger Weg ist auf dieser ganzen Höhe tä) beständiggut. Diese Gegend ist zu Lagern gar bequem, und kann man in den kleinen anliegendenThälern allenthalben fortkommen.

Eine halbe Stunde von der größten Höhe 6) trifft man einen andern Weg (na) an,der auch nach Hünningen geht, und mit einem andern von Bestem, f in welchen auch dieStraße von Schliengen (91) lauft (uz),) sich vereiniget. Von diesem Platze (uz) geräthman bergunter in einxn hohlen Weg, der drei ßig Schritte lang ist, ferner über den Herringer-Weg (uz >) an ein hölzernes Kreuz, und endlich nach Bellingen (170) an das Ufer desRheins.

Die Zahl hundert und sechszehn bemerket ein einzelnes Haus, die kalte Herberge ge-nannt, hinter welcher viele Bäche in den Wiesen zusammen kommen, unter der steinernenBrücke (-119) fortfließen, und dann rechter Hand nach dem Dorfe Helmlingen (119) undEfringen (izo) sich lenken, und zwar in einem Thale, nach welchem man wegen der SteilererHügek, die zu seiner rechten Hand liegen, nicht anders als durch die in der Karte gezeichneteWege gelangen kann.

Diese ganze Höhe a) mit ihren abhängigen Gegenden besteht aus Ackerland, und kannman allezeit escadronweise marschiren. Nachdem man die steinerne Brücke (ug) zurück ge-leget hat, geht der hünninger Weg über beackerte Felder bis an den Wald (122) bergan.

Dreyhundert und siebenzig Ruthen von der obgemeldeten steinernen Brücke ist eine höl-zerne Brücke (7), und zu ihrer rechten Hand ein Herablaufendes Wasser 0), welches man leichtvermeiden kann, wenn man den Weg linker Hand bey der hölzernen Brücke über die Aeckernimmt.

Hundert und dreyßig Ruthen von dieser Brücke (7) findet sich em Weg (coi), so vonHolsem (izo) über Maspach (151) und Egringen (152) nach Hünningen geht, aber wegendes steilen und mit Wein bepflanzten Berges bey Egringen, selten gebraucht wird.

Zweyhundert und fünfzig Ruthen von dem Wege (;) kömmt die hünninger Haupt-straße in einem Walde (122), in welchem man alsdann die größte Höhe, so zu besteigen ist,erreichet hat. Dieser Wald ist nicht dick bewachsen, sondern hell, und könnte man sogarescadronweise anrücken.

Eine