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das ohngefähr vierhundert Ruthen lang ist, und bis an das Dorf Geschwend reichet. DerWeg bleibt beständig linker Hand des Baches, so zwischen steilen Klippen stießt.
Geschwend hat zwanzig Häuser und liegt unten an einem Berge (lo), aus welchemgleichfalls ein Bach hervorkömmt, der sich nach der Heerstraße von Brisach, Waldshut,Gtaufen und Uhe.nfelden lenket. Von Geschwend bis Staufen sind vier Stunden, und vonGeschwend nach Waldshut acht. Der Weg ist bergicht und sehr schlimm für Truppen, da-her man ihn gemeiniglich nur für beladene Pferde und Esel gebrauchet.
Utzenfelden (n) ist eine kleine Viertelstunde von Geschwend entfernet, und besteht auszwanzig Häusern. Mitten durch das Dorf geht der rheinfeldische Weg, der sich allezeit ander Seite des Baches und Hügels halt. Der Weg nach Staufen wendet sich rechter Handund gegen Abend in das Gebirge.
Von Utzenfelden nach Schenau bleibt der Bach beständig zur linken Hand. Diesezwey Dörfer sind eine kleine halbe Meile von einander, und laufen zween aus dem Gebirgekommende Bäche, so sich mit der Wisse vereinigen.
Schenau (12) liegt auf halbem Wege zwischen Freiburg und Rheinfelden, und lst ambequemsten, um die Armee ausruhen zu lassen. Der allhier befindliche Berg hat über vier-hundert Ruthen in der Breite. Seine Länge erstrecket sich von Schenau bis Utzenfelden,und finden sich längst desselben Wiesen, in welchen man campiren kann. Wegen der Bergeund engen Wege kann man ganz sicher eine starke Tagreise von Freiburg nach Schenau rech-nen. Indessen muß man unumgänglich bis hieher anrücken, weil außer dem Lager vonStör, welches nur dritthalb Stunden von Freiburg entfernet ist, kein Ort vorfällt, in wel-chem man still liegen könnte.
Schenau hat dreyßig Häuser, so längst dem Bache gebauet sind, und geht man übereine Brücke nach denen Wiesen und einzelnen Häusern, welche gegen Morgen am Bergeliegen.
Wenn man Schenau hinter sich gelassen, behält man den Bach zur linken Hand. Vier-hundert Ruthen vom Dorfe eräuget sich ein enger Weg zwischen dem Bache und dem zurRechten befindlichen Felsen.
Solches I)e6>e (iz) dauret dreyhundert Ruthen lang. Bey seinem Ende hat der Bergeine Einbeugung von zweyhundert Ruthen gegen Abend, und sind daselbst vier Häuser ange-leget. Aus dieser kleinen Ebene kömmt man abermals in ein Ve6?ä, welches eine Vierthel-stunde lang ist, und sich bey einer Mühle (14), welcher gegeirüber nach Osten hin zwölfHäu-ser liegen, endiget. Zweyhundert Ruthen von dieser Mühle und drey starke Vierthclstun-den von Schenau zwischen dem Bache und den Bergen liegt ein kleines aus sechs Häusern be-stehendes Dorf Aspel (tz) genannt *).
Von Aspel bis Manbach sind drey Vierthelstunden in einem beschwerlichen, steinigtenund meistentheils engen Wege, welcher den Bach immer zur linken Hand hat. Das DorfManbach liegt auf der andern Seite des Baches (16), hat dreyzehn Häuser, und kömmt-man über eine Brücke von Abend gegen Morgen, ehe man ins Dorf gelanget. Dieser Ortliegt unten an einem Hügel, von welchem ein kleiner Bach, der gleichfalls den Namen Man-bach führet, hcrabfließt.
Hundert und fünfzig Ruthen von diesem Dorfe kömmt man abermals über eine Brü-cke von Morgen gegen Abend. Asbach (oder Azenbach)' ist ein kleines Dorf von zehn weitaus einander liegenden Häusern (18), so längst dem Bache und eine kleine Vierthelstunde
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*) Auf der großen Karte von Schwaben findet sich in dieser Gegend der Ort Castel.