Band 
[Zweyte Abtheilung.]
Seite
1509
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i. Anhang. 1ZO9

Hundert Ruthen von dem Platze, woselbst man sich nach der linken Hand gewendet,lenket man sich (19) wieder nach der rechten Hand, und laßt zur Linken die Landstraße (20),so im Falle der Noth dienen könnte, um die Equipage nach der Ebene (25) und in die StadtLöffingen (29) zu bringen. Nachdem man von dem Orte, da man sich rechter Hand ge-wendet (19), dreyhundert und fünfzig Ruthen weiter angerücket, erreichet man den Gipfeldes Berges (21), woselbst zwey bis drey Escadrons äe krönt bis an die Verschanzungen (22),so sich hundert und fünfzig Ruthen weiter hin finden, marschiren können. Gedachte Ver-schanzungen sind zur Zeit der Belagerung von Freiburg von den Bauern gemacht und be-setzet worden, verfallen aber itzt ganz und gar. Zur Rechten und Linken reichen sie bis inden Tannenwald, woselbst die Bauern, um diesen Weg desto besser abzuschneiden, viele Bäu-me gesället haben. Dieser Berg ist nur vier bis fünfhundert Ruthen breit, auf beyden Sei-ten sehr steil und unwegsam, hinter gemeldten Verschanzungen aber geht der Weg ganzsachte bergunker bis an das Dorf Rötenbach, und können auf demselben allenthalben zweyEscadrons cie front marschirem Das Dorf Rötenbach (2z) ist von denen Retranchemenöeine halbe Stunde entfernet, und liegt in einem kleinen Thale, durch dessen Mitte ein Bach,über welchen man auf einer hölzernen Brücke (24) kömmt, fließt. Hinter besagtem Dorfefängt ein bebaueteö Land (2;) an, in welchem eine Armee sich lagern, und »ach Belieben ihreBewegungen machen kann.

Hundert und drenßig Ruthen von den letzten Häusern des Dorfes Rötenbach ist rech-ter Hand ein Weg (26), so nach Zurzach führet, und vierhundert Ruthen weiter eine hölzer-ne Brücke (27) über einen kleinen Bach. Von diesem Platze bis nach der Stadt Löffingenist nur eine halbe Stunde und die ganze Gegend wohl bebauet. Man kann darinnen alle-zeit «n b.mülle anrücken.

Die Stadt Löffingen liegt in einem fruchtbaren Thale, und ist nur mit einer schlechtenMauer umgeben. Man hat nicht nöthig in die Scadt zu kommen, sondern kann zur Rech-ten und Linken vorbey gehen.

Eine halbe Stunde von der Stadt Löffingen geht der costnizer Weg in einen Wald(zo), in welchem man rechter Hand ohne Mühe und escadronweise fortkommen kann. Die-ser Wald dauret eine Vierthelstunde und folget darauf ein fettes und ebenes Land, in wel-chem zwo Armeen campiren können.

Eine Vierthelstunde vom Ende des Holzes (zo) kömmt man mitten durch das DorfLinabingen (zi), welches groß ist und in einer sehr schönen Ebene liegt (zo). VierhundertRuthen von den letzten Häusern des Dorfes Unadingen findet sich zur Rechten ein hölzernesKreuz, bey welchem drey Wege zusammen laufen. Derjenige, so am meisten zur Rechtenist, geht nach Waldshut, der miktelste in den Wald, und der dritte zur Linken nach Costniz.

Hundert fünf und zwanzig Ruthen vom hölzernen Kreuze (zz) wendet sich der cost-nizer Weg langst einem Hügel (54) wieder nach der rechten Hand und bergab. Hundertund neunzig Ruthen vom Anfange des Hügels (zg) befindet man sich in der Ebene, woselbstman über viele kleine Bäche (zz) ohne Brücken kommen kann. Nach diesen läßt man ei-ne breite Straße (z6), so nach dem Dorfe Desquingen (40) geht, zur Linken, und der cost-nizer Weg lenket sich den Berg hinan.

Eine Vierthelstunde von den Bächen (zz) findet sich linker Hand am Wege (zg) nachDesquingen (40) Raum genug, daß man sich en klcacjrcm auebreiten kann. Auf eben die-ser Seite und dreyhundert und achtzig Ruthen vom itztgedachten Wege (zy) trifft in -mAuic»reäkv ein anderer ein, so von Desquingen kömmt, und nach dem zur Rechten liegenden Dorfe

9 F z Mol-