1)08 1 . Anhang.
bauet ist. Dreyhundert Ruthen vom Gipfel des Berges (4) führet linker Hand ein Wegnach Holgrave und an die villinger Straße (6).
Vierhundert und fünfzig Ruthen von dieser Straße, welche mit (6) bezeichnet ist, lie-gen vier Häuser, so die Steige (5) genennt werden. Allhier unterhalt der Kaiser jederzeitein Lorpz äs A.,räe von sechs Mann, welche unter einem Corporale stehen, und alle acht Tageaus Villingen abgelöset werden.
Dreyhundert Ruthen von der Steige (;) findet stch rechter Hand der Weg nach derAbtey St. Blasn, von welchem Orte der Weg nach Costniz ganz sachte bergab zu gegen an-fangt.
Fünfhundert Ruthen vom Wege (7) wird die costnizer Straße rechter Hand durcheine morastige Wiest, durch welche man nicht wohl fortkommen kann, und linker Hand durchein Holz gar enge eingeschlossen. Beyde Hindernisse hören nach einer Weite von fünfhun-dert Rüchen auf, und vereiniget man sich mit dem Wege (8), durch welchen die Infanterieaus dem Thale St. Perer hieher kommen kann.
Hindert und fünfzig Ruthen vom Wege (8) läuft die costnizer Straße ein weniglinker Hand und läßt zur Rechten zwey Häuser (9), die Alrenrveg genennt werden, nebstdein Wege nach Aurzach. Von hieraus können an der costnizer Straße zwey Escadronsäs krönt anrücken.
Eine starke Vierthelstunde von Altenweg (9) breitet sich die Straße dergestalt rechterHand aus (ro), daß man Platz genug zu einem Lager findet.
Vierhundert Ruthen von dem Platze, da der Weg anfängt, sich rechter Hand zu er-weitern (i^), kömmt man auf einer hölzernen Brücke (n) über einen Bach, der sich aus denhie und da abfließenden Quellen sammlet. Von gedachter Brücke an ist der Weg allenthal-ben so breit, daß drey Escadrons äs krönt marschiren können.
Anderthalb Viertelstunden von der hölzernen Brücke (n) wendet sich der costnizerWeg auf einmal nach der rechten Hand (12), und läßt denjenigen, auf welchem man nachVillingen geht, linker Hand. Nachdem man über den Bach gegangen (12), folgt man ei-ne starke halbe Stunde lang dem Berge bis an den Flecken Neustadt (iz), woselbst manwieder über den Bach kömmt. Es ist nicht nöthig durch diesen Flecken zu gehen, und darfman nur dem Bache folgen. Hinter dem Flecken an seiner Seite gegen Morgen ist einWeg (Hz), auf welchem das Fußvolk anrücken kann, um die Ebene (2z) zwischen Rötenbachund Löffingen (2z, 29) zu gewinnen, und den Feind zu zwingen, daß er die Verschanzungen(92), welche s wie bald gesagt werden soll, vom Berge (91) den Weg verhindern und ab-schneiden können, verlassen müsse.
Ein starke Vierthelstunde von dem Städtchen Neustadt findet sich ein Galgen und hin-ter demselben ein Weg (14), vermittelst dessen die Infanterie in die Ebene (25) einrückenkann.
Hundert und dreyßig Ruthen weiter, da die Landstraße von Costniz bis hieher sich anden Gebirgen, so zur Linken liegen, gehalten hatte (16), fängt man nun an, die Berge beydlum. 17 zu besteigen, und läßt man den Bach zur rechten Hand, da er denn nach einemHügel sich lenket, über welchen das Fußvolk gleichfalls in die Ebenen von Löffingen (29)kommen kann.
Dreyhundert und dreyßig Ruthen von dem Qrte (17), da der Berg anhebt, wendetman sich linker Hand bey (18) kurz um, und der Weg wird steil und beschwerlich, jedoch al-so, daß die Kriegs-Equipage noch allezeit darauf fortkommen kann.
Hun-