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Hinter dem Dorfe Leuserdingen (60) sind dieFAerge von beyden Seiten bebauet, undkann das Fußvolk daselbst bequem fortkommen. Wenn man eine Vierchelstunde über dasDorf hinaus ist, muß man bergan steigen, und im Falle der Paß durch das Holz vom Fein-de besehet und verhindert ist, läßt man den Weg zur Rechten (6t) für die Infanterie. ZurRechten des Weges sind Waldungen (62), zur Linken aber Getraidfelder (6z).
Eine starke Vierchelstunde von der Wegscheide (6i) endiget sich das zur rechten Handgelegene Holz, und der Weg wird von einer andern großen Straße (64) im geraden Win-kel durchschnitten.
Dreyhundert Ruthen von diesem Durchschnitte (64) findet sich ein hölzernes Kreuz (6z).Etliche Fichtenbäume, so auf beyden Seiten stehen, machen den Weg, welcher den Berg hin-auf zu gehen anfängt, etwas enger.
Hundert Ruthen vom Kreuze (6;) sondert sich rechter Hand ein Weg (66) ab, so imFalle der Noth der Infanterie dienen kann. Beyde Wege kommen bald wieder zusammenbey num. 70, und alsdann verursachen die auf beyden Seiten bey num. 67 anfangendeWaldungen eine enge Passage, welche nach anderthalb Vierthelstunden mir dem Walde einEnde nimmt, und kömmt man dafür allmählich in eine niedrigere Gegend (6g), so bis anden Berg, worauf das Schloß Hohenlefen (69) liegt, anhält. Dieses Schloß ist eine Vier-thelstunde von der Straße entfernet, und seit der Zeit, da dle Schweden in hiesigem Lande ge-wesen , gänzlich ruiniret.
Dreyhundert Ruthen vom Ende des zur Rechten befindlichen Holzes endiget sich auchder Wald zur linken Hand, und trifft der Weg (70) wieder ein, welcher sich noch vor demHolze bey neun. 6i, 66 abgesondert hatte, und allenfalls dem Fußvolke gute Dienste leistenkann.
Hundert und achtzig Ruthen von dieser Vereinigung der Wege (70) findet sich rechterHand ein hölzernes Kreuz (71) und ein Weg, der den costnizer mit einem anZulo recltodurchschneide! und von der Stadt Villinzen nach Waldshut geht.
Wenn man achthundert Ruthen in einer abhängigen und bebaueten Gegend fortgerü-cket, kömmt man an den Fuß des Berges (72). Rechter Hand liegt ein Kapuzinerkloster (?Z),der costnizer W g aber lenket sich unten am Berge (72) nach der linken Hand, bis man nacheiner Weite von zweyhundert Ruthen kurz um wieder nach der Rechten kehret, und ein höl-zernes Kreuz (74) nebst zween Wegen (74) zur Linken läßt.
Hundert fünf und dreyßig Ruthen vom Kreuze (74) findet sich ein Bach (75), so sichin der Gegend des Dorfes Altorf (76) gesammlet hak, und rechter Hand hinläuft. Der aufsolcher Seite liegende Hügel (77) ist sehr steil, die Straße aber, so über denselben geht, be-quem genug.
Neunzig Ruthen vom Bache (75) hat man eine kleine Höhe zu steigen, auf welcherzur Rechten, in einer Weite von achtzig Ruthen die Stadt Engea (78) liegt, so mit einerdoppelten Mauer und etlichen Thürmen, die einander vertheidigen könnten, aber meist ver-fallen sind, versehen ist. Der Weg geht noch ferner vierzig Ruthen bergan, und wendetsich hernach linker HaNd nach etlichen von der Stadt abgelegenen Häusern (79). Zur Rech-ten dieses Platzes ist eine schöne Ebene (80), in welcher sich eine Armee lagern kann. Hin-ter besagten Häusern (79) trifft man zween Wege an- Der zur Rechten geht nach dem Wal-de (8i), und der zur Linken, nach Costniz.
Eine halbe Stunde von den einzelnen Häusern (79) fängt das Holz auf beyden Seitender costnizer Landstraße an (8ch. Man kann solchem aber ausweichen, wenn man sich rech-