rzir i. Anhang.
ter Hand nach einer Scheidung der WaHer (82) lenket. ZweenWegs durchschneiden dieseStraße in geraden Winkeln. Der erstere (8z), wenn man hundert und zwanzig Ruthenüber den Anfang des Holzes (81) fortgerücket ist, und der andere (84) noch zweyhundert undzwanzig Ruthen weiter.
Zweyhundert und dreyßig Ruthen von diesem letzten Wege (84) endiget sich der Wald,und eine große Landstraße (85), so nach Waldshuk geht, lauft gleichfalls in auAulo rcAoüber den costnizer Weg. Zur Rechten ist eine Höhe (86), und hundert und sechszig Ru-then weiter (87) zwischen derselben und dem Wege eine mit vielen Häusern besetzte Gegend,worinnen sich eine Armee ausbreiten kann. Zur Linken behalt man lange Zeit einen steilenund mit Holz bewachsenen Berg (88).
Achthundert Ruthen von hier ist linker Hand eine Kapelle (89), und die Wege theilensich zu beyden Seiten. Einer davon geht nach der Stadt Aach (90), so auf einem sehr stei-len Berge liegt, und gegen Morgen von vorgemeldekem zur linken Hand anhaltenden Bergebeschossen werden kann. Diese Stadt ist nur mit einer schlechten Mauer umgeben. Dercostnizer Weg halt die rechte Hand den Berg hinunter zwischen der Stadt Aach (90) lind derzur Rechten befindlichen Höhe (86).
Zwey hundert und fünfzig Ruthen von der Kapelle (89) hat der abhängende Bergein Ende, und finden sich viele Häuser (91), so die untere Stadt Aach genennt werden. Mit-ten durch solchen Ort fließt ein Bach, der bey uum. 92 unten an der Stadt entspringt unddreyßig bis vierzig Ruthen von seiner Quelle verschiedene Mühlen treibt. Auf der costnizerStraße kömmt man vermittelst einer steinernen Brücke über denselben.
Die letzten Häuser der Stadt Aach sind hundert und zwanzig Ruthen von der steiner-nen Brücke entfernet, und lenket sich daselbst ein Weg (9z) linker Hand nach dem Ursprüngedes Baches (92); die costnizer Straße aber geht nach einer bebaueten Höhe, hinter welchersich eine Armee zur rechten Hand über eine Stunde weit ausbreiten kann.
Zweyhundert und dreyßig Ruthen von dem Wege (9z) nach der besagten Quelle findetsich zur Rechten ein hölzernes Kreuz und drey neue Wege. Derjenige, so rechter Hand ab-weicht, führet in den Wald (95). Auf dem mittlern, der geradeaus läuft, kömmt man nachCostniz, und auf demjenigen, der zur Linken ist, nach den Weinbergen, so hundert Ruthenvom Wege an einem Hügel, besten Gipfel wegen der Holzung ganz unwegsam ist, angelegetsind. Eine Vierthelstunde von der Scheidung dieser drey Wege (94) sondert sich einer (96)linker Hand ab, und dreyhundert Ruthen davon durchschneidet ein anderer (97) mauZuIoreäto die costnizer Straße. Auf beyden Seiten hat man Waldungen (95), die aber sehrhell sind und nur hundert Ruthen lang währen, nach welchen man in eine kleine Ebene (98),so sich bis an das Schloß Langenstein (99) erstrecket, kömmt.
Dieses Schloß ist eine Vierthelstunde vom Ende des Holzes (9.5) entfernet, und bleibtlinker Hand liegen. Weil es mit einem Graben umgeben und mit einer Zugbrücke versehen,so könnte man sich eine kleine Zeit darinnen wehren. Der Berg (ioo), so dieses Schloßauf der Morgenseite umgkebt, und nur zweyhundert Ruthen davon abgelegen ist, commandi-ret und bestreicht es. Der costnizer Weg lenket sich kurz um und zwar hundert Schritteweit längst einer an dieser Seite liegenden Höhe, an deren untersten Gegend eine Ziegelhüt-te (roi) befindlich ist. Rechter Hand ist ein Weg, der dem Fußvolke dienen kann, und inder Ebene (104) sich wieder mit dem vorigen vereiniget, nachdem er die Höhe (ioz) zur sin-ken gelassen.
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