Band 
[Zweyte Abtheilung.]
Seite
1513
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^ Anhang. iziz

Hundert und dreyßig Ruthen von der Zi'egelhütte (101) kömmt man vermittelst einersteinernen Brücke (102) über einen Bach, der sich rechter Hand nach den Wiese» (125) wen-det, und besteigt man darauf einen mit Holze bewachsenen Hügel (126), welchen man fürein Ve 61 e rechnen kann, so jedoch nur hundert und fünfzig Ruthen anhält. Auf dem Gi-pfel des Hügels ist zur Rechten ein hölzernes»Kreuz (127) und zur sinken eine ansehnlicheEbene (128), worinnen man sich ausbreiten kann.

Dreyhundert und siebenzig Ruthen vom Kreuze (127) findet sich am Fuße des Hügels(no), welchen man herab gestiegen ist, noch ein anderes (129), und kömmt man darauf ineine sehr schöne Ebene (124), in welcher zwo Armeen sich lagern können. Dreyhundert unddreyßig Ruthen vom letzten Kreuze (129) ist noch ein drittes (no) zur rechten Hand und einWeg, der von Schafhausen kömmt und die costnizer Straße in geradem Winkel durchschnei-det. Zweyhundert Ruthen von diesem dritten Kreuze (m) ist das Dorf Orsingen (na), somitten in der Ebene (124) liegt. Nachdem man selbiges linker Hand gelassen, theilet sichder Weg bey(nz). Derjenige, so sich kurz um nach der Rechten und längst dem Hügel (112)wendet, wird am wenigsten gebraucht, und wählet man insgemein den geradeaus gehenden.

Vierhundert Ruthen von der Wegscheide findet sich linker Hand die Spitze eines Hol-zes (114), das auf dieser Seite die Ebene umgiebt. Durch solches Holz, welches sich sehrweit erstrecket, kann man nicht anders als auf der ordentlichen Straße kommen. Die Wal-dung (114) hält nur dreyhundert Ruthen längst dem Wege an, die zur rechten Hand befind-lichen Berge (112) sind zweyhunvert und fünfzig bis dreyhundert Ruthen entfernet, und zwi-schen beyden liegt gutes Ackerland.

Vierhundert Ruthen vom Ende des Holzes (114) liegt das Dorf Walwisen (uz), soman linker Hand läßt, und darauf in große Wiesen (n6), in welchen man nur bey trocknerJahreszeit fortkommen kann, einrücket. Eine Vierthelstunde vom Dorfe Walwisen verei-niget sich wieder der Weg (117), so sich rechter Hand hinter Orsingen abgesondert hatte, undfolget alsdann die Straße dem zur Rechten liegenden Berge (»2). Eine Vierthelstundevon der Vereinigung der Wege (117) findet sich zur Rechten auf einem Berge das gänzlichzerfallene Schloß Homburg (122) und zur Linken ein Gebirge (119).

Hundert und zwanzig Ruthen vom Wege und hundert Ruthen weiter liegt mitten zwi-schen diesen zween Bergen das Dorf Staringen (121) und hinter demselben eine Ebene (122)von einer kleinen Vierthelstunde, durch welche die costnizer Straße geht. Nach dieser Ebe-ne (122) währet ein Wald (12z) dreyhundert Ruthen lang, und scheidet sich zu Ende desselbenein Weg (124), so dem Fußvolke dienen kann, auch bey einer Ziegelhütte (izo) wieder in dieHauptstraße läuft.

Hundert Ruthen vom Ende des Waldes (12z) wird mitten in der Ebene (125) dieStraße von einem andern Wege, der von Peringen (rzi) kömmt, durchschnitten. DiesesDorf liegt linker Hand unten an einem Gebirge, so vielen Weinwachs hat.

Zweyhundert Ruthen von der Straße (126) finden sich auf beyden Seiten Waldun-gen (127), durch welche man aber nur hundert Ruthen lang geht, um eine kleine Ebene, diedreyhundert Ruthen im Diameter hat, und von besagten Waldungen (127) ganz umgeben ist,zu erreichen. Zu Ende der Ebene theilen sich drey Wege (129). Derjenige, so die rechteHand hält, führet nach der Stadt Zell, die andern laufen durch das Holz zur Rechte«, (127),und kommen beym Dorfe Mackelfingen wieder in die Hauptstraße, die sich nach der linkenHand gewendet hakte.

ZG

Zwey-