Band 
[Zweyte Abtheilung.]
Seite
1526
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1526 I. Anhang.

weil er höher als der Hügel (79), so kann man mit den auf solchem Thurme gepflanzten Ca-nonen jene ganze Höhe bestreichen.

Itztgedachte Stadt hat den Kaiserlichen jederzeit zu einem Magazine, was sowohl dieLebensmittel als Kriegsmunition anlanget, gedient, und stehen noch sechszig Stücke Geschü-tzes darinnen, davon zwanzig aber dem Kaiser gehören.

Alle um diese Stadt gelegene Hügel sind nicht gar hoch, und an Getraide sehr frucht-bar. Die Besatzung ist gemeiniglich von zwey hundert Mann, mit welchen die Bürgerdie Posten gemeinschaftlich besetzen.

Wenn dieser Ort nicht mit einer starken Besatzung versehen ist, kann man sich leichtdavon Meister machen, und brauchet man nur drey bis vier Stunden, um in der schwa-.chen und von keinem andern Werke vertheidigten Mauer mit Canonen eine örecbe zumachen.

Ohne den Vortheil, welchen die Magazine dieses Platzes geben, fällt eS den Kaiser-lichen sehr schwer, von Hünm'ngen an bis gegen Brisach etwas zu unternehmen, weil diegebirgichte Gegend zwischen Freiburg und Villingen (welche zween Orte zwölf Stunden von-einander liegen) allzu unfruchtbar ist, als daß sie daraus großen Vortheil und Nutzenziehen könnten.

VI.

Beschreibung desjenigen Weges nach Villingen, welcher sich von

der Straße durch das wagensteiger Thal absondert, nach Witter und der AbreySt. Peter führet, bey Holgraven aber sich wieder mit dem oben be-schriebenen Wege vereiniget.

l 7 V>ey dem Zeichen I), worauf man sich in dem vorhergehenden Discurse bezogen hat, wen-det man sich kurz um linker Hand und durch das Dorf Miller, welches zweyhundertRuthen von der Landstraße entfernet ist, auch nur aus sechs Häusern nebst einer Kir-che besteht.

Zweyhundert und achtzig Ruthen von Miller ist noch ein anderes aus sechs Häusernbestehendes Dorf, Steig (2) genannt, und zwischen diesen beyden Orten finden sich zur Rech-ten des Weges zwey Häuser. *

Hundert und zwanzig Ruthen von bannen sind abermals zur Rechten des Wegessechs Häuser (z), und achtzig Ruthen fernerhin auf eben dieser Seite und bey dem Anfangeeines Hügels sechs bis sieben andere, die zerstreuet liegen. Der Hügel hat bey seinem An-fange zweyhundert Ruthen in der Breite. Auf seiner Höhe ist der Weg siebenhundert unddreyßig Ruthen lang gut, und man kann zur Rechten desselben escadronweise anrücken, daman dann nach zurück gelegten vierhundert und fünfzig Ruthen erstlich einem zur Linken be-findlichen Hause (4) gegenüber, und von bannen noch zweyhundert und achtzig Ruthen wei-ter an zwey Häuser (z), so zur rechten Hand liegen, fortrücket. Von hier bis an das DorfWeisbach sind dreyhundert und achtzig Ruthen, und währender dieser Weite wird der Wegenger, die Reuterey muß auf demselben bleiben, well sie sich weder zur Rechten noch zur Lin-ken