>54o n. Bedenken über die Reduction
als dergleichen Dinge einräumen. Es waren aber die Gemüther dererjenigen, so sonsteinige Autorität hatten, als der Handel auf dem Reichstage angieng, so intimidiret, daß esschien, als könnten sie weder Worte noch Rath finden, da doch ihrer gleichwohl gar vielewaren, und vielleicht noch alles hätte geändert werden können. Es war auch ein großersbu«, daß sie (wie sie wohl vermocht hätten) den Reichstag nicht abgebrochen, tslüer guall-ter etwas bewilliget und der Versammlung ein Ende gemacht haben.
Le II' clk p-18 avantsgeux, gue 1 e corps des domeure li lonA temps gstemblo.Oar Ics Ordres spres gvoir contefte eukre eux z' unillont öc ii ou leur eo lsille Is loilir, ilrFallout tous enlemble ä oenkurer l'gdinimliratiou publigue öc ä proposor de rekormations.
Man findet in dem Reichsprotocoll, daß, als man wegen des letzten Krieges deliberiret,und etliche der Senatoren gerathen, man sollte nicht der erste zum Ausfodern seyn, sondernwarten, bis man attaquiret würde, der alte Reichs-D.. P. B.F) gesaget: man solle liebererst anfangen, und sey die erste Ohrfeige allezeit die beste; worauf der König geantwortet:das ist wohl gesaget , und ich halte es mit dein Reichs-D.. . Wie sehr aber hatdiese Meynung fehl geschlagen? Der alte GrafB... ist nun todt, doch hätten viele gewün-schet, daß er den Effect seiner politischen Maxime hätte erfahren und mit andern, die nun dasIhrige darüber Verslehren, mortificiret werden mögen. Indessen fühlen diejenigen, so seinesNamens sind und ihn geerdet haben, das Volum mehr als zu wohl, und werden ihm dafürgar schlechten Dank wissen.
Weil die so genannte große Commission die Geheimnisse und Affairen des Reichs,dessen Kräfte sowohl als Schwäche examiniren und die Conduite der Regierungs-und Reichs-räthe durchhecheln soll, wobey sie zum Fundament und wornach sie geht, das Reichsproto-coll hat, so wird alles geheim gehalten, und die Anmerkungen, welche über die Regiments-führung währender Minorennität des Königes aufgesetzet worden, hat niemand von denReichsräthen, sondern der König allein, zu sehen bekommen. Nun aber hat man sie dem itzi-gen Reichsdroßet und ehemals gewesenen Reichskanzler zugeschickt, welcher dagegen eine obenschon gedachte und lesenswürdige Schrift an den König übergeben, welche weil sie lang undsowohl als die Anmerkungen in schwedischer Sprache verfasset, so wollen wir aus denselbennur die vornehmsten Puncte der Implikationen anführen, als aus welchen erhellet, was dasAbsehen solcher Commißion und was von den Consequenzen und Suiten derselben zu ver-muthen sey.
Der Erste Punct enthält eine Anklage wider die Verschwendung der ansehnlichen Kron-mittel, dadurch daß man allerhand Lene 6 cia und Oonauoner auf verbotene und un-verbothene Güter im Reiche ertheilet und vergeben. Dieser Schade wird von denLxrimmaloribus der Commißion auf viele Tonnen Goldes gerechnet.
2) Daß wegen Administration und Verbindung solcher Mittel jedem Reichsrathe insge-mein obliege, Rede und Sacisfaction zu geben.
z) Daß man in den Kammerbüchern die öalonces nachgegeben und nachgelassen, desglei-chen Loulilcakioiies und Oadocen.
4) Betrifft weggegebene Freyheiten auf dem großen und kleinen Zolle.
5) Erinnert, um wie viel die Krone und der König durch voustioiles und Verehrungenan dem Kopperzolle zu kurz gekommen.
6) Warum man die im Jahre 1655 bewilligte Reduction nicht damals zur Execution ge-bracht, sondern stecken lassen?
7) Fo-
§ ) Peter Brahe.