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Fünfter Band.
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und den angranzenden Landern. XU Buch V §ap.

Der IV Abschnitt.

Das Königreich Benguela oder Bankella.

Gränzen und Ulnsimg- Flüsse. Tödtliche Luft. Einwohner. Stadk Kaschil. Eine sehr fchänb-Kuhbay. St.Philipp oser SraLtDenguela. Die tiche Gewohnheit- Geld. Forts und Häuser.

as Königreich Benguela 2) wird gegen Norden von Angola, zn dessen Theile es ei- Gränzennige machen; gegen Osten von dem Lande der Iagga Aastanji, wovon es durch und Größe,den Fluß Armem abgesondert ist, gegen Süden von tllaraman, und gegen Westen vondem Ocean begränzet. Es liegt zwischen dem zehnten Grade dreyßig Almuten und sechzehn-ten Grade fünfzehn Minuten Süderbreite und zwischen dem dreyßiqsten und vierzigsten Gradeöstlicher Länge. Es ist von Westen nach Osten fünf hundert und zehn Meilen lang, undvon Norden gegen Süden dreyhundert und sechzig Meilen breit.

Zu des Lopez Zeiten im Jahre 1589 wurde Benguela als ein Theil von Angola an-gesehen. Der Verfasser saget, die Kuhbay, wo itzo die Stadt St. Philipp steht, liege inder Mitte der Küste, und man rechnete von da südwärts bis an das Vorgebirge bTegrozweyhundert und zwanzig Meilen. Das Land und Erdreich sey dem gegen Norden gleich,und gehörte vielen Herren, die unter dem Könige von Angola stünden. Er setzet hinzu, diesüdlichen Gränzen von Angola liefen von dem Vorgebirge KJegro ostwärts mitten durchdie Monti Frebdi oder kalten Gebirge, welche in einigen Theilen gegen die Linie, diehöher sind, als die andern, sich mit den Monri LTevosi oder Schneegebirgen endigen.

Diese versehen den See Dumbea Zokkhe mit Wasser, und endigen sich an den Krystall-bergen , von da das Gestade nordwärts durch die Silberberge so weit bis Malemba geht,woselbst das Königreich Kongo von dem Flusse Zaire getheilet wird H.

Die vornehmsten Flüsse, von Norden angefangen, sind der Longo oder LDoreno Flüsse.jf"kka, der Aaronbella, derGubororo, oder St. Francisco, welcher mitten durchläuft,dec Farsa, der Alircmbo, und der obgedachte große Fluß Armem, nächst welchem der Gu-borors der größte ist. Alle diese Flüsse laufen von Osten nach Westen.

Die Himmelslust in Benguela ist so schlecht, und giebt den Speisen des Landes eine Tödtlichesolche schädliche Eigenschaft, daß diejenigen, die bey ihrer erstem Ankunft davon essen, gewiß Lust.sterben, oder sich wenigstens eine gefährliche Krankheit zuziehen. Aus dieser Ursache hüten sichdie Reisenden, ans Ufer zu gehen oder das Wasser zu trinken, welches wie Lauge aussieht; undder Verfasser weigerte sich, mit dem Statthalter von Benguela zu speisen, bis ihn solcher ver-sichert, es sollten weder die Speisen, noch der Wein aus dem Lande seyn r). Es ist leichtzu sehen, wie schlecht die Luft hier den Weißen bekömmt, welche in diesem Lande leben.

Sie sehen aus, als wenn sie aus dem Grabe gekommen waren. Ihre Stimme ist schwach,und sie halten ihren Athem gewissermaßen zwischen ihren Zähnen. Dieß machte, daß Carlinicht da bleiben wollte ^).

D 2 Bahia

ö) In der Uebeesehung Aoarr. pigafettgs t^) Angelas Reise a. d. 262 S. und MerolrN von Kongo a. d ;7 u. f. S. Las Reise a. d. 60z S.

c) Lürlis Reise a. d. 262 S.

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Länigreick»

Benguela.

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