und den ««gränzenden Landern. XII Buch VI Cap. 37
Manbioka, eine Wurzel, daraus Mehl zuBrodte gemacht wird.
Mangas, ein Baum, dessen Aeste sich wie-der auf die Erde beugen und daselbstWurzel schlagen.
Mani, ein Herr, oder Statthalter.
Manünunku, die Taufe.
Mass, Wasser.
Massamamdala/der große Hirsen.
Massamambma, indianischer Weizen.
Mattari, Steine.
Maye Monola, Toback.
Melasso, Palmwein.
Migna Mlg»ra, ein Baum, der wider Giftdienet.
Misimgas, Glaskorallen.
Modells, eine Kleidung.
Molekkhes, ein allgemeiner Name für dieSchwarzen.
Mondelli, weiß.
MoringS, eine Flasche.
Muana, ein Sohn oder Tochter.
Mirkkakamas, schwarze Auswartemagd-chen der Portugiesinnen.
Mulntto, ein Kind von einem Weißen undeiner Schwarzen.
N.
Vlkasta, eine Art von Bäumen.
i^kokko, eine große Art wilder Thiere. Läiugreichl^eubanzampuiti, wilde Muskatennüsse. , Angola..Nlqanrba, eine Art kleiner Trummeln. ^^Tisefi, eine Frucht mit einem Crucifixe in derITlstrmbL, eine Art Windmusik. (Mitte.
O.
Olukhukhe, ein Eid unter den Zauberern.
P.
Poinpero, ein Sklavenkäufer.
Pomps, ein Marktplatz.
Q.
(Duilumbo, ein Markt.
G.
Gagorrs, kleine Assen oder Meerkatzen.
Soinakka,ei» kleinSchiff od. eineSchmacke.
Soua oder Gova, der Herr eines Ortes.
Surstt, eine Henne.
T.
Tamba, Leichenceremonien bey verstorbenenAnverwandten.
Tors, die Erde.
Tuberone, ein Fisch, der dem Hay nicht un-ähnlich ist.
Tubia, das Feuer.
Z.
Zadiambunko, Gott.
Zimbo oder Gimbo, Muscheln, die stattGeldes dienen e/).
Der H Abschnitt.
Regierung und Kriegsmacht von Angola.
Ansehen des Königs. Ihre Geschichte. Anna kinder. Der Portugiesen Stärke und MachtShinga oder Singa. Ihr abwechselndes Glück, des Königs. Ihre Kriegszucht. Kriegsmusik.
Ihre Neigung zum Kriege. Sie opfert Men- Ihre Gebräuche im Kriege. Soldatenkleidung,schen. Ihre Galanterie und Buhlereyen. Sie Waffen. Sie fechten ohne Ordnung; und sorgenträgt Mannskleiber. Regierungsart. Landes- nicht für Lebensmittel.
t^^er König von Angola war vor Zeiten nur ein Statthalter oder Abgeordneter des Kö- Ansehen desnigs von Ixoiigo: aber seitdem er ein Christ geworden ist, warf er sich zu einem un- Königs,umschränkten Herrn auf, maßte sich dieses Land an, und nahm andere ein, so haß er sehr reichward, und dem Könige von F^ongo an Macht nicht viel nachgab, dem er auch nach seinemGefallen Tribut bezahlet oder nicht cr). Zu des Lopez Zeiten waren beyde Fürsten
E z Freunde,
jaget: ob er ihm gleich Geschenke gesandt hätte, so wäre er doch nicht sein Vasall gewesen.