Band 
Fünfter Band.
Seite
78
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Khikongo.

Migna«

migna.

Donno, und

Knoblauch-

baum.

Mass«.

Embotta,und andereBäume.

78 Beschreibung der Königreiche Loango, Kongo, Angola, Benguela,

Naturgesck. Ein anderer Baum, der in der Arzeneykunst nützlich ist, heißt Rhisekko. Jedervon Rsngo. Theil desselben, gepülvert und mit Wasser vermengt, ist wider daö Fieber gut, und verhindertscher Ohnmachten, wenn man ihn an die Stirne oder Schläfe leget.

Dem Baume Rhikongo wird eine purgierende Kraft zugeschrieben.

Der wunderbarste Baum unter allen aber, ist der NAgnamigna, der in einem TheileGift, und im andern Gegengift hervorbringt. Wer durch dessen Hol; oder Frucht ist ver-giftet worden, dem dienen die Blätter zur Gesundheit, und wenn ihm solches von den Blät-tern wiederfahren ist, so muß er zum Holze oder zur Frucht, welche einer kleinen Limoniegleicht, seine Zuflucht nehmen.

Der Donnobaum hat nur wegen seiner Rinde einigen Werth, die an Kraft undGerüche dem Ziinmte nahe kömmt.

Ob das Land gleich selbst keinen Knoblauch giebt, so hat es doch einen Baum, dessenHolz statt desselben dienet, und eben den Geruch und Geschmack hat x).

Der LlJkasta ist sehr groß, roth und wunderbar kräftig, Zahnweh und rauhenHals zu heilen. Den Vögeln ist er sehr gefährlich. Wenn sie sich nur auf seine Aestesetzen, so fallen sie sogleich todt herunter 2).

Aus dem starken und dichten Holze des Embotta machen sie Bogen. Die Wurzelist in der daselbst gemeinen Krankheit, Embasser, gut.

Der Baum, den die Portugiesen poa del Lobra, Gchlangenholz, nennen, istsehr kräftig wider die Fiel er, w!e der Mofrossosönbo gegen Gift.

Das Gummi Almcsrga tröpfelt aus einem Baume, und riecht wie Gummi Elemi,ist auch sehr gut wider verschiedene Krankheiten, besonders Flüsse, und Quetschungen.

Aus einer andern Pflanze ziehen sie Aloes, die man so gut befindet, als die von Gs,kotorino.

Ein Kraut, das zu Heilung der Bktkos dienlich ist, heißt <Vrore -eBitios -r).Lassia Fistula, Tamarinden, und andere Apothekerwaaren, wachsen hier in Menge,und werden in Fiebern gut befunden ä).

Der vorhin ofterwähnte Layenbruder Leonard, der sich in diesem Lande viele Jahreaufgehalten hat, meldete dem Merolla, er hätte Pflanzen vom Srorax, Gummi Den-;oe, und der Cassia, gesehen, aber keine davon stünde bey den Schwarzen in großerHochachtung c).

Der m Abschnitt.

Wilde und zahme Vögel.

Reyqer, Kraniche, Störche, Adler, Habichte, zende Vögel, Vogelnester, Musikvögel. Selt-Papagoye, Eulen, Phasane, Rebhühner, samer Singvogel. Eine andere Art. BienenDer Strauß. Der Pfau, der Peliean, tan- und Ameisen-

Revge^ Aongo und Angola giebt es viel Arten sowohl europäischer als anderer Vögel.

Störche!' ^ Lopez bemerket, ihre Sümpfe wären voll weißer Reyger und grauer Rohrdommeln,die sie Rönigsvögel hießen. Es giebt auch hier einen Vogel, wie einen Kranich, mit

rothem

(affin Fistu-la, Tama-rinden.

Merolla auf der 6z; Seite.Es scheint der Inkasia zu seyn.r) Merolla auf der 61; Seile.

a) idgilby auf der 5;; Seite,ä) pigaferra auf der 117 Seite,t) Merolla auf der 6z; Seite.