Band 
Fünfter Band.
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bis nach Capo Guarda Fuy. XIII Buch H §ap. rzz

hak, und trefflich aussieht, auch die schönsten und nützlichsten wicthschaftlichen Einrichtung 171zgen von allerley Art hat. Die Art, wie der Geistliche es erhielt, war eben nicht die beste; Rolbe.denn der Oberaufseher seiner Kirche hatte ihn ersuchet, ihn solches von dem Statthalter, * ^ ^

Adrian van der Gtel, auszubitten, da er es denn für sich selbst ausbakh, anbaute, undbis 1701 genoß, da alle Personen, die unmittelbar in Diensten der Gesellschaft stunden, ge-nöthigt wurden, ihre Landgüter aufzugeben, und er auch dieses für zwanzigtausend Güldenverkaufte. Es stößt an die See, wo es beständig gute Fischerey hat; es ist mit Wild ver-sehen , und hat in der That am Vorgebirge seines gleichen nicht.

Am stellenboschischen Fluffe liegen ebenfalls verschiedene schöne Landgüter, die mit Stellenbssch-einander um den Vorzug an Schönheit und Ueberflusse streiten. Der Fluß entspringt auf Fluß.dem stellenboschischen Gebirge, wird durch die Mottergate Ströme vergrößert, und fälltendlich in die Falsobay, der Boden ist steinigt. Er giebt nichts, als kleine Fische, Artenvon Aale, und Fische wie Brunnfische und Schmerlen. Unweit der Bay sind die Fischegrößer, und man findet bisweilen Seefische darunter.

Die Colonie führte eine Brücke über diesen Fluß, die aber so enge und schlecht gebaut Schönewar, daß manchmal Wagen von ihr ins Wasser stürzten. Ein Besitzer eines schönen Land- Brücke,gutes in der Nahe, baute mit Einwilligung des Raths von Stellenbosth, eine große undansehnliche Brücke auf seine eigenen Kosten, als er sah, daß seine Nachbarn nicht Willenswaren, solches auf gemeinschaftliche Kosten zu thun, und verglich sich noch über dieses,daß niemand ihm einige Abgabe entrichten sollte, über die Brücke, oder durch Wege, diein seinem Gute dazu führten, zugehen.

Adrian van der Stel führte als Statthalter über eben den Fluß eine schöne Brü- Eine andere,cke zu seiner eigenen Bequemlichkeit, auf Kosten der Gesellschaft. Bey seiner Abforderungließ man sie eingehen; und ob die Ausbesserung wohl nicht viel würde gekostet haben, sowollte sie doch niemand, aus Haß gegen sein Andenken, unternehmen.

Von den Eigenthümern dieses Quartiers, erhielt der Verfasser, der sich hier eine ge-raume Zeit, als Secretär der stellenboschischen und drakensteinischen Gesellschaften befand,die besten Nachrichten r).

Das Bottelary,Quartier ist das nördlichste der Colonie; es hat Stellenbosth süd- Bottelary-lich, Drakenstem ost- und westlich, und den Musthelbankstuß nördlich. Der Name Quartier,scheint von der Menge Heu hergenommen zu seyn , dessen hier mehr als auf dem ganzenVorgebirge zusammen gemacht wird; denn anderswo wird fast alles Gras auf dem Bodenvom Viehs verzehrt.

Dieses Quartier wird von der drakensteinischen Colonie, durch den Pferdeberg Pferdeberg.abgesondert, auf dem sich vormals eine Menge wilder Pferde befand. Kein anderer inganz Borrelary scheint den Namen eines Berges zu verdienen; denn der Jostenhügel, Ioffenhügel.den zuerst einer Namens Iost bewohnt hat, ist zu niedrig dazu, ob er wohl viel schöneWeinberge und Obstgärten hat. Er hat auch schönen Grund zur Viehweide, und diefruchtbarsten Felder fast auf der Spitze. Darunter befindet sich ein wichtiges und schönesGut, das einem Pfarrer von Stellenbosth gehörte, der, aus ihm selbst beywohnendenUrsachen, sich die Kehle mit einem Federmesser von einem Ohre zum andern aufschnitt. Die

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F) Rolbe im H Bande auf der z6 u. f. S. r) Ebenderselbe auf der r; u. f. Seite.

H Derselbe auf der Seite. Ebenderselbe auf der z? u. f. S.