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den Händen darauf ausgebreitet, daß es aussieht, als giengen sie auf festem Boden. 171;
. Auch bey ungestümer See, wenn solche wie Berge hoch geht, tanzen sie solchergestalt vor- Rolbe.wärtö auf den Wellen, steigen und fallen, wie Stücken Kork. Ihre Fischer packen die' ^
Fische, die sie fangen, in ihre Grossen oder in Lederjacke, und schwimmen so mit der Last aufden Köpfen.
Das Jagen und Fischen steht allen Einwohnern unter den hottentotischen Völker-schaften frey e).
Der IV Abschnitt.
Heirathett und Hauswirthschaft der Hottentotten.
Wie sie um ein Weibsbild anhalten. Hochzeitge- Nase flach drücken. Den Knaben wird einebrauche. Ihre Ausstattung der Kinder. Wie der Höbe geraubt. Wie solches geschieht. Wie erEhebruch bestraft wird. Die Witwen verlieren nachgehends gewartet wird. Ursache davon. WiebeymHeirathen ein Glied vomFinger. Gebühren, sie in die Gesellschaft der Männer aufqenom-Die Mägdcheu werden weggesetzt oder lebendig men werden. Sie geh«« mir ihren Mütternbegraben. Wie das Kind seinen Namen erhält, übel um. Hguöwirthschaft. Berrichtungen derund dk Eltern sich reinigen. Wie sie ihm die Weiber.
Alles Anhalten um die Ehe geschieht bey den Hottentotten von dem Vater oder nächsten Wie sie um^ Anverwandten des Freyers, bey dem Vater oder nächsten Anverwandten des Weibs- ein Weibs-bildes. Wenn der Jüngling um achtzehn Jahre herum alt ist, welche Zeit gewöhnlich zum ^ anhat,Heimchen erfordert wird: so besuchen der Vater und sein Sohn des Weibsbildes Freunde,und der Liebhaber beschafftigt sich, der Gesellschaft Dakha oder Toback zuzubereiten undanzubiethen. Sie rauchen alle, und von der Hauptsache wird nichts gesprochen, bis ihnender Rauch die Köpfe dumm gemacht hat. Alsdann eröffnet des Sohnes Vater den Vor-schlag dem Vater des Weibsbildes, und hält für seinen Sohn um sie an. Der andere gehtsogleich aus dem Zimmer, seine Frau um Rath zu fragen, und kömmt bald mit einer zuver-läßigen Antwort zurück, welche selten abschlägig ist, es wäre denn, daß die Tochter schonversprochen wäre. Gefallt der Freyer dem jungen Weibsbilde nicht, dem sie ihre Elternverwilligek haben: so hat sie nur einen Weg, ihn loszuwerden. Sie muß sich nämlich mitihrem Liebhaber niederlegen, und die ganze Nacht bey ihm zubringen. Sieget sie, so ist sievon ihm frey; überwindet er sie aber, wie gemeiniglich geschieht: so muß sie ihn Heimchen.
Wenn also der Junggeselle ein Mann ist, so begleiten ihn alle seine Verwandten und Hochzeitge-Freunde beyderley Geschlechts, treiben einen oder mehr Ochsen vor ihm her , nachdem sie bräuche.es im Vermögen haben, und führen ihn nach der Braut Wohnung, der Araal mag auchnoch so weit entfernt seyn, wo sie mit großen Freuden aufgenommen werden. Wenn der Ochsegeschlachtet ist, beschmieren sie sich über und über mir dem Fette, und pudern sich alsdann dicht«über den ganzen Leib mitBuckhu. Die Weiber aber bemalen sich die Wangen, Stirn undKinn mit rothem Kalksteine. Darauf wird die Verehlichung solgendergestail vollzogen: dieMänner hucken auf einen Kreis zusammen, in dessen Mitte der Bräutigam in eben so einerStellung sitzt. In einiger Entfernung sitzen die Weiber eben so um die Braut herum. DerPriester oder geistliche Ceremonienmeister, der zu des Bräutigams Flecken gehöret, geht mden Kreis der Männer und pisset ein wenig auf den Bräutigam, da dieser mit seinen lan-
«) Ebenderselbe aus der und folgenden Seite»
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