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Fünfter Band.
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187
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bis nach Capo Guarda Fuy. XM Buch V Cap. 187

Manche von den Steinen am Vorgebirge gleichen Schlangenhäuten, andere Krystallen; 171z

kurz, ihre Mannigfaltigkeit, an Gestalt und Farbe, ist ohne Ende. . Ro lbe.

Man hat in dem Tafelberge, Drakenstein, und andern Bergen, Silbererze ge-funden. Die Namaquahottentotten haben reiches Kupfererz nach dem Vorgebirge, von ^^7;.hohen Bergen, die man daher Kupferberge nennet, gebracht; sie sind hundert Seemeilenvon dem Vorgebirge. Eö ist so kupferreich, daß man erzählet , das Kupfer schmelze vonder Sonnenhitze heraus, und rinne den Berg hinunter. Ohne Zweifel sind auch Eisen-bergwerke allhier zu finden, weil sie dieß Metall, seit undenklichen Jahren, zu ihren Waffengebraucht haben <r).

Es wird sich hier nicht uneben schicken, auch von dem Salze etwas zu sagen, welches Salz, wirhier nicht aus Quellen gesotten wird, sondern die Sonne bringt es aus dem Regenwasser solches ge-auf folgende Art hervor 6): Nach dem Winter, oder nassen Monsisns, bleibt in den macht ivir^Höhlen der Thaler viel Wasser stehen. Der Boden ist daselbst insgemein von einem fettenbleyfarbigten Thone, daher das Wasser nicht durchläuft. Dieß sind die Salzgruben desVorgebirges, von einer Meile zu sechsen, im Umfange, und nie über drey Fuß tief. DasWasser, das in diese natürlichen Becken fällt, hat eine schmutzige schwärzlichte Farbe, wirdaber bald helle, und trinkbar, und bleibt so bis in den Weinmonat, da es einen Salzge-schmack, mit einer röthlichen Farbe bekömmt. Je weiter es in den Sommer hineinkömmt,desto stärker wird der Salzgeschmack, und die Farbe dunkelroth. Weil um diese Zeit der Dessen Be-Südostwind am stärksten ist: so reiniget er zugleich mit das Wasser, und verursachet, daß schassenheit.das Salz anschießt. Es zeiget sich an den Rändern dieser Gruben wie ein weißliches Wesen,und wächst, bis statt alles Wassers der Gruben, ein feines Salz entstanden ist, welchesum das Sommersolstitium geschieht. Dieses Salz ist sechseckig, klar, weiß, und durch-sichtig, wenn es aus der Mitte der Gruben genommen wird, wo es, wenn sie mit Wassersind zulänglich angefüllt gewesen, drey Zoll dick ist; aber in Erhaltung des Fleisches und derFische zur See, dem europäischen weit nachsteht. Herr Rolbe schreibt diesen Mangel Ver-größert Menge Salpeter -7) zu, die sich darinnen befindet, und die Lust am Vorgebirge soerfüllt, daß selbst das Gras in den Thälern eine salzactige, gelbige Farbe hat -i).

4. Rornfrüchre und andere pflanzen.

Der Boden in den Colonien, und was solcher her- Pflanzen. Amaquasbaum. Krüppelbaum.vorbringt. Wirthschaft der Europäer. Zeit zu Srinkholzbaum. Kcumawurzel. Dakha - undsäen. Weinberge. Capeweine. Garten. Bukhupflanzen. Fremde Gewächse.

k^er Boden um das Vorgebirge ist ordentlich reich. Er besteht in den Thälern meist aus Boden, und

Thon, oder sandichkem Erdreiche, das wenig Dünger brauchet. Dieser Artikel von was er her-dem Feldbaue bezieht sich bloß auf die Europäer; denn die Hottentotten bemühen sich nicht vorbringt,damit. Die Colonien bringen die Bedürfnisse zum Unterhalte in Menge hervor. Waizen,und alles europäische Korn, kömmt hier vortrefflich fort, Hafer ausgenommen. Ein Schef-fel Waizen giebt dreyßig bis vierzig, und Gerste fünfzig zu siebenzig. Erbsen von dreyßig zusechzig, und Bohnen von zwanzig zu fünf und zwanzig. Die letztem leiden viel von Raupen.

A a 2 Alle

c) Ein Correspondent des Verfassers glaubet, und schwängere die Erde und das Regenwasser,dieser Salpeter komme gänzlich aus der Luft her, Rolbe auf der rxs und folg. S.