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Rolbe.
Bienen.
Fliegen.
Grasepftrde.
Goldkäfer,ein Abgott.
Beschreibung der Lander vom Vergeb, der guten Hoffnung
Es giebt auch Bienen hier, aber die Cape-Europäer beschäfftigen sich nicht viel da-mit, dergleichen zu erziehen, weil die Hottentotten ihnen sehr wohlfeil Felsenhonig liefern,der bessere Gelbe hat, als der aus den Stöcken.
Sie haben vielerley Fliegen. Eine grünlichte Art ist von der Natur der spanischenFliegen oder Canthavides; und die Wundärzte auf dem Vorgebirge bedienen sich ihrer zueben der Absicht.
Mit Flöhen und Läusen sind sie in der Sommerszeit sehr gequält. Dieses ist eine vonihren Plagen; Fliegen und Wind sind die andern beyden; aber die letzte Plage befteyet sieallemal von den zwo ersten.
Sie haben auch Erdfliegen und Grasepftrde. Die letztem sind von zwo Arten, undsehr klein; von einer ist der Rücken braun, die Flügel sind grün, der Bauch ist sielberfar-ben, und die Füße sind aschfarbigt. Die andere hat einen rothen Kopf, braunrothe Flü-gel, den Rücken aschfarben, den Bauch silberweiß, die Füße roth. Sie thun alle in denGärten großen Schaden, wenn man sie nicht, durch Besprengung ihrer Nester mit Wasser,darinnen Toback ist gekocht worden, vertreibt.
Unter den mancherley Käfern befindet sich ein Goldkäfer, dessen Kopf und Flügelgoldfarben, der Rücken und Bauch grün, und weiß und roth gesprenkelt, die Füße abergrau sind. Er hat zweene Flügel und zwey Hörner. Auf was für einen Ort, oder wasfür eine Person er sich setzet, solches wird bey den Hottentotten für heilig gehalten.
Man kann aus der Hottentotten Lebensart leicht urtheilen, daß ihnen die Läuse nichtsseltenes sind; die Europäer aber sind, sobald sie am Vorgebirge anlangen, von diesem Un-geziefer frey. Gegentheils werden sie sehr mit Wanzen geplagt, von denen sie sich damitbefreyen, daß sie ihre Bettpfosten und das Täftlwerk, mit Oelfarbe, darunter Quecksilbergemengt ist, bestreichen.
Schmetterlinge giebt es so vielerley, als der Raupen, die sich in dieselben verwandeln.Die Schnecken gleichen den unsrigen.
Der Capescorpion ist sehr gefährlich und häufig. Er hat ordentlich ungefähr dreyZoll in der Länge, ist dunkelgrün, schwarz gesprenkelt, und völlig fast wie ein Krebs gestal-tet , nur daß sein Schwanz länger und schmähler ist.
Sie haben auch eine giftige schwarze Spinne, so groß als eine Erbse, deren Biß sehrgefährlich ist, wenn nicht so gleich ein Gegengift gebraucht wird. Die Motten thun denZeugen in den Capecolonien großen Schaden, wenn man ihnen nicht sorgfältig zuvorkömmt:und die Wespen sind in der Sommerzeit sehr beschwerlich H.
Der Biß von den Capetausendfüßen ist so tödtlich, als vom Gcorpione. InSugger, den Weinbergen findet sich eine kleine Art Tausendfuße, Gugger genannt, die schwer zu^ finden sind, weil sie sich in einer Schale wie ein verwelktes Weinblatt aufhalten. SieKröttn"^'leiden auch von Kornwürmern viel Schaden. Kröten c) sieht man am Vorgebirgeoft, und die Hottentotten unterscheiden sie nicht von den Fröschen
Capescorpion.
Spinnen.
Motten.
z. Gevögel.
ö) Lolbe am oben angeführten Orte, auf der70 und folgenden Seite.
c) Was TenRhyne von den Capekröten saget,ist ganz lächerlich.
-O Aolbe am oben angeführten Orte, auf der77 und 184 Seite.
e ) Des Rains Phoenicopterus. Siehe Lvil-loughb/ auf der zro Seite die 6te Tafel Teil
Rhyneur