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Fünfter Band.
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bis nach Capo Guarda Fuy. XIII Buch V Cap.

z. Gevögel.

Adler. Flamingo Wilde Gänse. Knorhahn. Löffel- BlaueVägel. Amseln. Bacl-stelzen. Capefinken,schnäbel. Malagos oder Taperaben. Seenieven. Fledermäuse. Mückenschnapper. Langzunge. Ca-Pengwins. Strauße. Falken. Fasane Edolio. narien-um. Vogel. Wilde Tauben. Federvieh.

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Rolbe.

^>an sieht am Vorgebirge drey Arten Adler, deren aber keine von den europäischen sehr Adler.

unterschieden ist. Eine Art, hie so groß, als eine Gans ist, heißt bey den Hollän-dern der NAstvogel; weil sie Hundertweise in den Eingeweiden der Aeser herumwühlen.

Der Enrenadler, Aquila Anataria, nähret sich meist von Enten. Die dritte Artführet Schildkröten in die Höhe, und laßt sie aufKlippen fallen, damit die Schalen zerbrechen.

Diese heißt Gssifraga oder Anochenbrecher.

Der Flamingo «) ist einer von den Capevögeln, der sich am meisten unterscheidet /). Flamingo.Er ist größer, als ein Schwan, hat einen langem Hals; und solchen sowohl als den Kopfschneeweiß. Die obere Kiefer ist gekrümmt, und größer, als die untere, über welche sie sichmerklich beuget; die untere ist dicker und hohler. Diese Hölung wird mit der großen undfetten Zunge des Vogels erfüllt. Der Schnabel hat kurze scharfe Zähne, schwarz an derSpitze, das übrige ist dunkelblau. Die untern Schwungfedern sind schwarz, und die obernhoch feuerfarben F). Die Füße sind orangefarbig, und noch halb so lang, als Storchfüße. Erhat Gänsepfoten.' Diese Vogel sind in den Capelandern häufig; sie halten sich den Tagüber an den Teichen und Flüssen auf, und begeben sich des Nachts auf die Berge unterdas lange Gras. Ihr Fleisch ist wohlschmeckend und gesund, und die Zunge schmecket wie Mark.

Sie haben drey Arten wilder Gänse. Die Berggans ist größer, als unsere gemeine WildeGanS, und ihre Flügel und ihr Kopf sind dunkelglänzend grün. Die Kropfgans, die wegen Gänse,ihres großen Kropfes so heißt, daraus die gemeinen Leute Beutel, einen zu zwey PfundToback machen. Die Waffergans gleicht den unsern sehr. Aller dieser Gänse Fleisch istgut, und sie sind so häufig, daß die Cape-Europäer aus den zahmen nicht viel machen, undderen wenige halten.

Der Rnorhahn und die Auerhenne sind dem Vorgebirge eigen. Sie dienen den Knorhahn.andern Vögeln als Schildwachten, weil sie bey Erblickung eines Menschen, ein lautes Ge-schrey erregen, welches fast wie das Wort Crack klingt, und solches sehr heftig wiederhohlen.

Dieser Vogel ist von der Größe einer Henne, mit kurzem und schwarzem Schnabel, undschwarzen Federn auf dem Wirbel. Leib und Flügel sind roth, weiß und aschfarben gesteckt;die Füße gelb; die Flügel so klein, daß er nicht weit fliegen k^n-n. Sie halten sich an ein-samen Oertern auf, und bauen in die Büsche. Sie legen zwey Eyer. Das Fleisch ist gut,wird aber nicht hochgeschätzt. Sie haben auch am Vorgebirge Wasserhühner, Habichte,die dem Hühnerviehe viel Schaden thun, und Baumhacker; diese letztem aber sind selten.

Ihre Kraniche und Krähen sind unsern ähnlich. Die Seekrahen werden ihres Fleischesund ihrer Federn wegen hochgeschätzt. Das Fleisch der Kraniche, die sehr zahlreich sind,ist schwarz und derb.

Es

Rbpnens Beschreibung von diesem merkwürdigen Siehe das Kupfer.

, Vogel ist so gut, als keine. Er nennet bloß den F) Daher kämmt sein Name. Franz. Llamant.

Namen

AUgem. Retsebeschr. v Band. C c