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Fünfter Band.
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bis nach Capo Guarda Fuy. XIH Buch V Cap. 2O7

Die Capeschollen sind den unsrigen ähnlich; die dasigen Europäer aber halten sie hoch, 171zweil sie leicht zu verdauen, und eine gute Blutreinigung seyn sollen. Es giebt Tonnfische, Rolbe.die aber selten gefangen werden. Der Krampffisch wird auch am Vorgebirge gefangen, und ^ist aus diesen und andern Schriftstekkern schon beschrieben worden /). Tonnfische.

Barben findet man nur im Drakensteinstusse, die nicht so gut sind, als die europäischen; Krampf-auch kommen ihre Karpen den unsern, besonders an der Größe, nicht gleich. Die Klipp-fische werden in den Höhlen der Klippen gefangen, wo die Fluch sie hinwirft. Sie sind Darben,etwan sechs Zoll lang, und zweene im Umfange, und von sehr angenehmem Geschmacke.

Ihre Aale, Krabben, Meerkrebse, und Austern, sind den europäischen vollkommen ähnlich.

Es giebt eine große Mannigfaltigkeit Seemuscheln; als die Stachelschweinmuschel, Seeschi,e-und Seestachelschweinmuschel. Der letztem Schale ist stachlicht. Die Kegelschnecke, derenSchale schön gefleckt ist.

Die Alipkousen, oder Nabelmuscheln, haben Ober-und Unterschalen, wie eine ge- Klipkousen.wöhnliche Muschel. Beyde sind gewunden, und sehr dick, und haben ein rauhes rindigtesWesen von außen, welches so artig gemacht ist, daß man es für ein Kunststück halten sollte.

Diese Rinde löst sich in Weinessig auf, und alsdann erscheint die Schale von einer schönenPerlfarbe. Man beschenkt Fremde mit dieser und der vorigen, als etwas seltenen.

Der Geesonnen und Seesterne Schalen sind vieleckichc, und kugelförmig, und mit Seesomieneiner dicken schuppichten Haut bedeckt. Sie haben Zacken heraus stehen, die nach allen und Sterne.Seiten wie Stralen herausgehen. Der Seesonne ihre sind die größten. Sie kömmtauch der Kugelgestalt näher, und ist kleiner, als der Seestern.

Die merkwürdigsten sind die Perlenmuscheln. Auf der See dienen ihnen ihre Schalen Perlnm-alS Boote. Sie strecken die Köpfe weit vorwärts, und breiten sie wie eine Art Segel aus, schein,daß sie auf eine sehr belustigende Art hinfahren. Bey Gefahr ziehen sie sich zusammen, undsinken plötzlich unter. Wenn die äußere Rinde durch Weineßig weggebeizt wird, erscheintdie Schale auswendig so glänzend, als inwendig. Man brauchet sie am Vorgebirge zu Trink-gefäßen; denn manche halten fast ein Quart. Die See wirft sie aus, aber meist zerbrochen.

Die Schraubenschnecke heißt von ihrer gedrehten Schale so. Sie ist vieleckicht, und Schrauben-hat zwischen den Winkeln verschiedene Erhöhungen. Sie sind von mancherley Gestalt und lchnecke.Größe. Die vornehmste Farbe, wenn die Rinde weg ist, ist eine schöne Feuerfarbe, mitroth und grün, weiß und gelb artig untermengt.

Einer Muschel, die man sehr vorsichtig angreifen muß, haben die Portugiesen den Na- Pagger.wen pagger f vielleicht von dem lateinischen gegeben. Sie hat auf dem Rücken einenso spitzigen Zacken, daß der Theil, der davon gestochen wird, in Entzündung geräth, undabstirbt, wenn man nicht bald hilft.

Die Seespritze ist ein sonderbares Geschöpfe. Sie sieht wie ein Schwamm oder Seespritze.Klumpen Moos aus, und hängt sich so fest an die Klippen, daß Wind und Wellen sie nichtwegtreiben können. Sie ist grünlicht, und giebt eine wässerichte Feuchtigkeit von sich.

Inwendig

/) Siehe oben HI Bond auf berz4Z Seite.