Band 
Fünfter Band.
Seite
210
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n-> Beschreibung der Länder von» Bot geb. der guten Hoffnung

1720 von beyden Settern getrieben, sey durch einen^ungefähren Zufall verursacht worden. Den«-Hamilwn. um das Jahr 168z scheiterte ein englisches Schiff, die Johanna, irgendwo um AM,

"-"-"und die Leute im Lande, die für große Barbarn gehalten wurden, erzeigten den Schiffbrüchigen

mehr Freundschaft und Höflichkeit, als manche Völker, die sehr viel von ihrer Religion undihrem gesitteten Wesen reden. Sie versorgten ihre Gaste mit dem Nothwendigen, undLeutseligkeit halfen ihnen für was billiges, einen Theil der Ladung retten. Für etliche wenige Glaskügel-des Volks. Messer, Scheren, Nadeln, Zwirn, und kleine Spiegel, verdingten sie sich, die Waarenin ein benachbartes Land zu schaffen, und die Lebensrnittel waren mit eingedungen. WiesiedieEngländer über zweyhundert englische Meilen geführt hatten, verschafften sie ihnen neue Führerund Träger, noch sieben bis achthundert Meilen weiter, die sie in vierzig Tagen zurücklegten.Diese übergaben ihre Last wieder andern, welche sie bis ans Vorgebirge der guten Hoff-nung führten, und versorgten. Als einige Engländer unkerwegens krank wurden, so tru-gen sie solche, bis zu ihrem Aufkommen, oder Sterben, in Hängematten. Es stürben abervon achtzig Mann nur drey oder viere ü).

Der Hauptmann hatte diese Nachricht von einem Reisenden, mit dem Zusähe: dienatürliche Fruchtbarkeit des Landes machte die Einwohner träge und einfältig. Ihre Flüssesind mit guten Fischen und Wasservögeln, auch Manatees, oder Seekühen r), undKrs-kodillen erfüllt. Die Wälder sind voll großer Bäume, wilden Elephanten, Nashörner,Löwen, Tyger, Wölfe, Füchse, auch fliegender Vogel, außer den Straußen. Die Leute -i)haben einigen Begriff von der Gottheit, und verehren solche mit Tanzen und Schmausen;denn sie sind überhaupt zu Lustbarkeiten sehr geneigt, wovon der Verfasser ein BeyW ausder Nachricht eines Schiffers, der des Handels wegen im Jahre 1718 hieher gegangen war,anführet. Die Leute hatten sich in Menge unweit des Ortes, wo sein Schiff in einem Flusselag, zu handeln versammelt. Ein munterer indianischer Jüngling brachte seine Trummelans Ufer, und fing an darauf zu lärmen: sogleich huben die jungen Leute beyderley Geschlechtsan zu hüpfen, und die Alten folgten ihnen bald nach. Als es aber den letztem zu langewährte, gieng einer zu dem Trummelschläger, beschenkte ihn mit Eyern, Gevögel, undFrüchten, nebst dem Ersuchen, aufzuhören; worauf sie sich alle, wie er solches sogleich gethanhatte, wohl erhitzt auf die Erde niedersetzten.

Rhinoceros- Der Verfasser sah verschiedene Rhinoceroshörner, die nach dieser Küste von DomeHomer. wurden, und länger waren, als die er in Indien oder China gesehen hatte.

Bey einem waren drey Hörner aus einer Wurzel gewachsen, das l ängste etwan achtzehn Zoll,das andere zwölf, und das dritte achte; sie waren aber in Vergleichung mit den indianischenschmähler, und an der Spitze viel scharfer. Der Schiffer von vorerwähntem Schiffe,brachte auch einen schwarzen Vogel mit, so groß, als eine große Ente. Er hatte einenlangen, geraden, dicken, aber zugespitzten Schnabel, und hohle Augen. Seine Füße warenetwan zwölf oder vierzehn Zoll lang, stark und dick; er war nach Fleisch und Fischen sehrgefräßig, und fing Frösche und Ratten vortrefflich. Sobald er was lebendiges fing, warfer es wohl zwo Ellen hoch, und fing es mit der Spitze seines Schnabels wieder auf, wel-ches er so oft wiederholte, bis das Thier starb.

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6) -HanritroNs neue Nachricht von Ostindien, c) Dieß ist die wahre, und vonRolbens seinerI Band auf der z und folgenden Seile. sehr unterschiedene Seekuh.