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bis nach Capo Guarda §uy. xm Buch VI Cap.
Zwischen Del Agoa und Mozanibik ist eine gefährliche Küste, die vormals unter 172sdem Namen Gofala und Duama bekannt war, nun aber den portugiesischen Namen -Hamiltsu.6ena führet. Es sind auf derselbigen verschiedener Prinzen Fürstenthümer; denn sie lassen ' '
sich mit wenigem begnügen. Die Einwohner sind lauter Schwarze und Ungläubige r),etliche wenige ausgenommen, welche die Portugiesen zur römischen Religion bekehret habe«,die aber nach ihrer Bekehrung ordentlich gegen europäische Fremde weniger gefällig sind,als die andern.
Gena hat viel Elephantenzähne und schlechtes Gold, von achtzehn oder neunzehn LandschaftKarate Feine; aber das Volk ist sehr nachläßig, weil es an allen Dingen einen Ueberfluß hat. Sena.
Sie sind von großen starken Leibern und Gliedmaßen, und im Kriege sehr beherzt. Siewollen mit niemanden handeln, als mit den Portugiesen, und dieselben halten etliche Priesterlängst der Seeküste, das Volk in Furcht zu erhalten, und ihnen Zähne und Gold für Klei-nigkeiten zu verschaffen, welche sie nachgehends nach Mozambik senden.
Ein Portugiese, der von Mozamöik nach Gena gieng, meldete dem Verfasser, alter einige Glaskügelchen des Handels wegen dahin geführet hätte, so wäre von den Leuten eineHöhlung in die Erde gemacht, und solche, soweit als die Glaskügelchen sie erfüllten,, auchMit Goldstaub ausgefüllet worden. Sie vertauschten auch einen Elephantenzahn für so vielgrob buntscheckichtes Tuch, Aambajan Lunjis genannt, als sein Maaß betrüge. Aberder Verfasser meldet, es sey der Portugiesen Erzählungen kaum Glauben beyzumesscn; dennwenn Gold und Zähne so leicht zu kaufen waren, wie könnten sie so arm seyn, als sie überallin ihren Cplonien in Indien sind? Er glaubet, dieses sey ehe das Ophir, odcr Tarj hish,gewesen, nach welchem Salomo seine Schiffe aus dem rothen Meere gesandt, als Su-matra, wo sie zur Hin - und Herreise längst der Küste mehr als drey Jahr haben mußten.
Mozamdik ist eineJnsel, die der Krone Portugall gehöret. Kunst und Natur haben MozarM.sie wohl befestigt; aber sie ist ungesund, dergestalt, daß ein Reynol, oder europäischerPortugiese in Indien, der ein Verbrechen begeht, das den Tod verdienet, statt der Strafe,die er nach ihren Landes-oder Kriegsgesetzen ausstehen sollte, vom Unterkönige und Rathe zuGoa, hieher auf eine gewisse Anzahl Jahre verwiesen wird, und wenige kommen wiederzurück; denn fünf oder sechs Jahre hier zu leben ist lange. Es dienet auch dieses Enlandden portugiesischen Schiffen, die von Europa nach Indien gehen, zum Erfrischungsplatze.
Sie halte» sich hier ordentlich dreyßig Tage auf, ihre Soldaten und Bootsleute wieder ge-sund zu machen; denn ihre träge und geschaffrlose Lebensart zur See, zieht ihnen Skorbutund Wassersucht zu, welche von den sauren Früchten, und nährenden Wurzeln, bald zer-theilt werden. Ihre Schiffe bringen ordentlich den ganzen August auf der Reise von Mo-zambik bis Goa zu.
Die Einwohner von Mozambick sind sowohl, als die auf dem festen Lande, Schwarze, Die Ein-von ziemlicher Größe, wohlgestaltet, von starken Gliedmaßen, und gut zu Sklaven. Des wohmr.Königs Schiffe und Privatkausteute, bringen reichlichen Verrath von ihnen nach Indien,und beyde Geschlechter von ihnen stehen bey den indianischen Portugiesen in großem Ansehen.
So bald die Knaben ein wenig Portugiesisch sprechen können, werden sie getauft, und da-durch zu eifrigen Römischkatholischen, und alle niederträchtige Unternehmungen auszufüh-^ Dd 2 reu
Das müssen die-Hottentotten seyn. ..... .
e) In der Grundschrift Suffola und Luama. ^ der Grundschnst; Barbarem