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Reisen nach dein Reiche China.
r 6; 6 stehen auf einem hohen Pfahle zweene erschreckliche Drachen, mit ausgestrecktem Halse inNeuhof. die Höhe erhaben. Um das andere Gebäude geht eine breite Gallerte voller Götzen.
'-^^ Zur rechten Hand, wenn man in das erste Gebäude geht, ist ein viereckichter Brunn,
der bis oben an voll ist. Er hat zwölf Schritt im Durchschnitte und ist von weißlichen Stei-nen sehr künstlich gezieret
Philosophisch Die Chinesen glauben seltsame Dinge von diesem Götzen Rou ya und dem Brunnen.
Elixir. Sie sagen, er habe vordem hier gewöhnet, und sey sehr gutthätig gegen die Armen gewesen.
Seine Schätze wären nicht erschöpft worden, weil er ein großer Alchimist gewesen und einElixir besessen, welches alle Metallen in Gold verwandelt. Er hatte einmal auf Befehlihrer Götter, wie ein anderer St. George, einen abscheulichen Drachen überwältiget, wel-cher der Stadt den Untergang gedrohet; und nachdem er solchen an einen eisernen Pfeilergebunden, ihn in diesen Brunnen geworfen. Zuletzt wäre er mit seiner ganzen Familie inden Himmel aufgenommen; und die Einwohner hätten ihm diesen Tempel zur Vergeltungseiner Dienste aufgebauet. Es wurden ihnen noch viele andere Geschichte von dieser ihrerGottheit erzählet. Die meisten von den andern seltenen Gebäuden waren von den Tartarnzerstöhret worden. Als die Provinz in dem letzten Kriege von diesen Eroberern, unter demStatthalter Ruins, der in Lyau rong gebohren, abgefallen war: so wurde solcher nachverschiedenen Schlachten in dieser Stadt belagert. Nach vier Monaten, da er vom Hun-ger sehr zugesetzt worden , schlug er sich mit seinen Leuten durch das Heer der Tartarn durch,welche darauf in die Stadt drungen, sie zerstöhrken und alle Einwohner hinrichteten.
Usyen yen. Den 2zsten kamen sie nach dem Flecken U syen yen K), welcher wegen seiner Schif-fahrt berühmt ist. Es waren damals sehr viele Schiffe mit Porcellan beladen, aus allenTheilen des Reichs daselbst. Er liegt nahe an dem See Po yang, an der Seite desFlusses Ran und ist über eine englische Meile lang. Er treibt viel Handel und ist sehrschön gebaut. An der Seite eines Berges nahe an diesem Orte steht ein wohlgebauter Gö-tzentempel mit einer großen Menge schwarzer Lampen, welche Tag und Nacht brennen.Diejenigen, welche über den See fahren, opfern dem scheußlichen Götzen allhier einenHahn oder ein Schwein, wenn sie können, um eine sichere und schnelle Fahrt zu erlangen.Sie sprengen das Blut davon auf seinen Leib und seine Klauen; zugleich opfert» sie auch diePfoten von dem todten Schweine und die Klauen und den Kamm von dein Hahne. Dasübrige verzehren sie dem Götzen zu Ehren. 177euhof hat selbst ein solches Opfer mitangesehen.
Porcellan. Die Einwohner erzählten ihm, das Porcellan würde in dem Flecken Sinkresuns i),ungefähr hundert kleine Meilen ostwärts bey der Stadt Lulyang, die unter Zan chewgehöret, gemacht; und die Erde würde von der Stadt liVhey chew, in der ProvinzNan king dahin gebracht, weil die dasigen Einwohner solches nicht machen könnten, in-dem sie nicht wüßten, wie sie die Erde mit dem Wasser recht vermischen müßten.
Nan kang su, Den 26sten kamen sie nach der Hauptstadt Nan kang, fünfzig englische Meilen vonRan chang. Sie liegt an der Westseite des Sees, welcher sehr breit und lang ist, auseinem bergichten Boden. Die Mauern sind hoch und stark, mit Bollwerken befestiget,und mitten in der Stadt steht ein schön gebauter Thurm. Die Straßen sind sehr ungleich.
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