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Fünfter Band.
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Reisen nach dem Reiche China.

1662 Alles dieses geschah, ihn in ihre Netze zu ziehen, indem sie sich vor seiner starken MachtrNaura-ms- fürchteten. Es hatte auch so gute Wirkung, daß, als der Fürst, welcher das tartarische—^^ Heer anführte, wieder nach Peking gehen wollte, Chmgchilong, welcher keine Gefahr^arrarn g°e' befürchtete, seine Flotte vorFo chew fu, der Hauptstadt von Fo kyen, ließ, und abgieng,

fangen.

Kexinga wi-dersetzet sich,

ihm nach der Gewohnheit seine Ehrerbiethung zu erzeigen. Als ihn.der Fürst also in seineGewalt bekommen: so führte er ihn aller seiner Vorstellungen ungeachtet nach Pe king, waer genau verwahret und mit Fesseln belegt wurde F). Diese wurden noch, wegen einigerFeindseligkeiten vermehret, die seine Familie begangen hatte, wie solches im Jahre 1657geschah, da die Holländer zu Peking waren, um welche Zeit noch fünfzehn Ketten zuden vorigen hinzu gethan wurden.

Als sein Sohn Aoxinga ü) und seine Brüder von seinem Unglücke hörten: so bega-ben sie sich zur Flotte, mit der sie die Handlung verderbten und die Tartarn in beständigerUnruhe erhielten. Er hatte seinen Sitz in Amwi, Dueinwl, und auf andern Eylandeii,an der Küste von Fo kyen, und wurde von den Chinesen, die sich den Tartarn ergebenhatten, mit Lebensrnitteln versorget. Sie trieben auch einen großen Handel mit ihm. Die-sem Verständnisse vorzubeugen befahl der Kaiser endlich, es sollten alle Städte und Fleckeninnerhalb drey Meilen vom Ufer abgebrannt werden und das Land wüste liegen bleiben,und nimmt Die Holländer, welche den Tartarn mit ihren Schiffen beystunden, schlugen diesenTaywanweg. neuen Aufrührer zu Wasser und Lande r). Dadurch wurde er so geschwächt, daß er sichgenöthiget sah, die Küste von China zu verlassen; und damit er sich an den Holländernrächen möchte: so segelte er im Jahre 16 6 o mit aller seiner Macht nach Tay wan undFormostr K). Er nahm diese beyden Eylande und das Castell Zelandia im März desJahres 1661 nach einer zehn monatlichen Belagerung weg, ließ verschiedene Kaufleute undvier Prediger auf eine grausame Art hinrichten, und behielt andere wider die gemachten Be-dingungen im Gefängnisse.

So bald dieser Unfall zu Batavia bekannt wurde, so berathschlagte sich die Regierung,wie sie sich an Roxinga rächen und die eroberten Plätze wieder bekommen sollte. Singla mong H, Unterkönig von Lo kyen hatte einige Zeit vorher die Holländer um Bey-stand ersuchet, und es waren auch fünf Schiffe zu dem Ende vonTay wan abgeschicktworden; ein Sturm aber hatte sie zerstreuet. Sie entschlossen sich also eine große Flottemit einem Gesandten an den Unterkönig abzuschicken, um ihn: ein Bündniß wider den As,xinga anzutragen, und eine freye Handlung zu suchen. Dem zu Folge rüsteten sie zwölfKriegesschiffe von zwey und dreyßig bis auf eilf Stücke zu Batavia aus, unter der Anfüh-rung des Oberbefehlshabers, Balthajar Borrs, des Unkerbefehlshabers Johann vanCampen, und des Schout by Nacht, Constantin Noble, welcher auch der Gesandtewar. Sie hatten in allen hundert und neun und drevßig Stücke, fünf hundert und acht undzwanzig Seeleute und sieben hundert und sechs und fünfzig Soldaten am Borde.

Diese Flotte gieng nebst drey Kauffahrern, die unter dem Befehlshaber Heinrich vanIndick nach Japan bestimmt waren, den 29sten des Brachmonats im Jahre 1662 unter

Segel.

Holländische

Gesandt-

schaft

.ss) Dieß sinnt mit LTavarettens Nachr. nberein. viele Hauptstädte weg. Siehe Sn Halde.

/-) Eigentlich Loscliing ooer Gue sclnng. -)FormosaseibsiwirdanchTapwanvonden§l)i-

r) Er war eifriger für sein Land, als sein Vater, nesen genant! dieEmgebohrnen aber neuen eepekan.und erhielt anfänglich einige große Vortheile über /) Dieses war Gig na mong, oder Sing nadie Tartarn, schlug ihre Kriegesheere, und nahm mong, welcher zur Zeit der vorige» Gesandychask

einer