Band 
Fünfter Band.
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XIV Buch n Capitel. 295

Mittlerweile nahm der Oberbefehlshaber das Fort Rita, in der Bay pakka, mit 1662Sturme ein, und plünderte zwanzig dazu gehörige Städte und Dörfer aus, weil einige von Mom anus.Ropmgas Anhange darinnen wohnten. Er fand in Rita nichts, als ein wenig Reiß, ^

Salz, etwas Hausgerathe, zwölf Weiber und fünfzehn Kinder, die nachBatavia geschicktwurden. Den i-ten Jenner stieß er wieder zum Van Lampen.

Den iZten kam Bort nach dem Flusse zu Swa ti ha r), dessen Südspitze in sieben Swa li haund zwanzig Grad fünf und dreyßig Minuten liegt. Er segelte Westsüdwest auf demselben wird wegge-hinauf/ warf vor der Stadt in sieben Faden Anker, einen Flintenschuß weit vom Ufer, wo "Einen,die kurzhaarichten Chinesen mit rothen Flaggen, als ihren Friedenszeichen stunden. Als aberder Admiral befohlen, sein Geschütz auf die Stadt zu feuern: so ließen sie ihre weiße Flagge,als ein Kriegeszeichen fliegen, feuerten ihre Flinten ab, schwungen ihre Sicheln und Sensenüber ihre Häupter, flohen aber mit allen ihren Gütern, die sie davon bringen konnten, zudem Gebirge und in ihren Barken den Fluß hinauf. Van Campen landete ohne Wider-stand, fand die Scadt wieder gebauet, und eine Menge von Reiße, Salze und gedörrtenFischen. Es waren daselbst sieben große Tempel, die in Wäldern stunden, und mit blauenSteinen gepflastert waren. Es befanden sich viele angekleidete Bilder, Rauchpfannen undandere Tandeleyen darinnen, wovon er einiges unter der Beute mit wegnahm.

Den i?ten wurden eine Schaluppe und einige Boote den Fluß hinauf geschickt, um sich und verschle-gewisser Fahrzeuge zu bemächtigen, und trafen daselbst sieben Junten und drey Rspas K) de»e Fahr-an, die mit Gewehre und Gütern beladen waren. Die Männer sprangen mit ihren Waffen '"We-bber Bord, schwammen davon, und ließen ihre Weiber und Kinder hinter sich zurück, dienach der Zeit alle freygelassen worden, außer fünf Weibern und vier jungen Burschen.

In der Nacht schlug eines von ihren Booten um, und zehn Mann von sechzehnen giengenverlohren, oder wurden von den Eingebohrnen umgebracht; denn sie hatten einen von den-selben, der sich gerettet hatte, dreymal ins Wasser getrieben.

Den iyken machten die Chinesen ein Zeichen mit einer rothen Flagge, daß die Hollän- Es wird umder ans Land kommen möchten. Van Campen gieng hin, und fand die Oberhäupter von ^-ede gebe-fünf benachbarten Dörfern, mit fünf Priestern und einer großen Anzahl Einwohner, welchean Bord zu dem Oberbefehlshaber geführt wurden. Sie ersuchten ihn, er möchte ihrerTempel und Häuser schonen, indem es ein kalter Winter wäre; und auch ihre Lhampanenund Fischernetze nicht zernichten, wobey sie versprachen, sie wollten ihm alsdann aus jedemDorfe fünf und zwanzig Schweine, hundert und fünf und zwanzig Hühner, und fünfzigEnten, und außerdem noch so viele Orangen, Radiese, und ander Kräurerwerk schicken,als sie nur aufbringen könnten. Bort nahm die Bedingungen an, behielt zweene von ihnenals Geisel am Borde, und es wurde alles genau ins Werk gerichtet. Es schien auch, daßsie wegen dieses glücklichen Erfolges den 22sten eine allgemeine Danksagung angestellt.

Den agsten landete Van Lampen. aukBefehl des Oberbefehlshabers, um Swa ti ha Swa tr h»abzubrennen: weil er aber durch das Bitten der Chinesen, welche mehr Lebensrnittel zu brin- abgebrannt;gen versprachen, bewegt wurde: so stund er davon ab. Den folgenden Tag, da BortsZorn gemildert war, gab er dem Unterbefehlshaber Freyheit, mit der Stadt zu thun, was

ihm

Beym Oqilby Soatia: vorher So tl ha. Lopas sinb kleiner, als die Jnnken, »nge-Siehe die 4zz Seite. fähr so groß, als Fischerboote.