Band 
Fünfter Band.
Seite
294
JPEG-Download
 

294

Reisen nach dem Reiche China.

1662

LNontamrs.

Der m Abschnitt.

Die Verrichtungen der holländischen Flotte, und ihre Rückkehr

nach Batavia.

Die Abgeordneten werden von den Mandarinen be- wird von dem chinesischen Kaiser zum Admirale ge-fuchst; kommen wieder zur Flotte. Van Cam- macht; von den Tartarn gefangen und getödtek;pen säubert die Küste. Swa ti ha und einige Jun- ihm folget sein Sohn Que sing, oder KoxuW.ken werden weggenommen; Friede gebethen ;Swa Sein großes Glück und seine Niederlage. Erti ha wird nebst andern Städten in Brand gesteckt, erobert Foruiosa. Seine Absicht auf Manilla.Die Flotte kömmt wieder nach Batavia. DasAuf- Seine Grausamkeit. Sein Sohn Ching ching may.kommen des Quoii, Zqnvn, oder Lhin chi long; er sein Enkel Ching ke sän unterwirft sich denTarkarn.

Sir werden t^>en Tag nach der Abgeordneten Zurückkunft wurden sie in ihren Junten von verschiebt,von den nen Mandarinen besuchet, unter welchen der Befehlshaber von dem Fort Engeling

welches an der Bay von Hok syew stund, und eine große Handelsstadt neben sicheiuche. die aber von den Tartarn zerstöhret worden. Als diese großen Leute am Borde waren,

erhielten sie Briefe von dem Oberbefehlshaber Bort mit einer Fregatte, daß sie sogleich zuihm kommen möchten, um sich zu berathschlagen, was für einen Lauf man nehmen wollte,indem er merkte, daß die Chinesen abgeneigt wären, sich mit ihnen zu vereinigen.

Kommen Sie ritten sogleich nach Hok fyew, um von dem Statthalter Freyheit zu erhalten,

wieder zur daß sie abreisen dürsten. Sie erhielten solche auch, ob er sie gleich sehr bath, so lange zuvlotte. verziehen, bis der Unterkönig zurück käme. Sie wurden von ihm und verschiedenen andern,vornehmlich von dem großen Mandarin, Han lau ya , Statthalter zu LVinjazen, bewir-thet, dessen Bediente sie mit einem lauten Fueet, das ist: lange lebet! bewillkommten,welches eine Ceremonie von einer großen Ehrenbezeugung ist, und nur allein bey großenStandespersonen gebraucht wird. Nachdem sie sich nun beurlaubet hatten, giengen sie so-gleich an Bord der Fregatte, und stießen den folgenden Tag zu den andern Schiffen beyTmg hay.

Den gosten wurde knoble mit einer Fregatte und Pinke nach dem Flusse Hok stewzurück geschickt, um die Geschaffte vollends auszurichten, und auf alles Acht zu geben,was vorgienge.

Den zten des Wintermonats wurden auf des Oberbefehlshabers Befehl zweihundertSoldaten ans Land gesetzt, um die Chinesen aus Tmg hay zu verjagen. Sie fanden solcheaber gar zu gerüstet, als daß sie etwas wider sie hätten unternehmen sollen.

Van Campen Nach diesem wurde Van Campen ausgeschickt, die See zu säubern. Er traf ver-fäubert die fchiedme Funken an, sie waren ibm aber alle zu schnell. Den izten kam er an LaufensSpitze, "von ihm selbst so genannt, an deren Nordseite, im sechs und zwanzigsten Gradeein und fünfzig Minuten Breite, die Ruinös von der S>tadt Ti kyen, oder Ti sind,welche kürzlich von den Tartarn zerstöhret worden. Den szsten kamen sie dicht an die StadtStadt Sam Sam stvay.ss), ungefähr fünfzehn Seemeilen von Tmg hay, an dem Abhänge einesHügels gelegen, von den Tartarn aber zerstöhret. Sie hat einen sichern Hafen

F) Sonst Swam-siva.

Momanus in Ggilbys China, auf der-;und folgenden Seite.