XIV Buch III Capitel. Z--
mm, die ihnen begegneten, es möchten solche den Tartarn oder des Rspinga Anhängern 166zzugehören; und sollten auf diejenigen kreuzen, die nach Japan handelten. Daselbst sollten Montanus .sie auch ihre Güter absetzen, im Falle ihnen die Tartarn nicht erlaubten, in China zu han-deln. Die Flotte sollte auch wieder nach Hok syew gehen, um zu erfahren, wie ihre Sa-chen stünden, und Noblen an Bord zu nehmen. Im Falle sich die Tartarn und Korin-ganer vereiniget hatten, und Formoja nicht wieder herausgeben wollten: so sollten sie bey-den als Feinden begegnen, und alle Städte an der Küste von China zerstöhren, die sie nurkönnten, und mit Oue mwi und A mwi §), in den Inseln Thin chew ^), anfangen.
Sie sollten auch nicht einwilligen, daß eine Gesandtschaft an den großen Rhan geschicktwürde, bis sie wegen ihres Verlustes völlige Genugthuung erhalten hätten §).
Der Oberbefehlshaber Bort gieng den isten des Heumonats im Jahre i66z von der Die hollämRheede von Batavia unter Segel. Den Lgsten waren sie an der Küste von Thampau /). discheFlotteDen 6ten August erreichten sie das Eyland Ay nan; und den 8ten nahmen sie beyMa-kau zwo Junken weg, deren Führer ihnen berichteten, Rormga wäre schon über ein Jahrtodt, und sein Sohn Ring sta regierte zu Tay wan und Formostr. Den 2gsten kämder Seeoberste mit zehn Schiffen auf die Rheede von Hok syew, und die andern segeltennach der Bay von Ten hay. Bald nach ihrer Ankunft wurde die Absicht derselben demBefehlshaber des Castells Min ja zeen, an der Nlündung des Flusses Chang, wie auchdem Unterkönige Sing la mong, und dem Feldherrn Li po vi, der damals zu Swanchew war, wohin sich der Oberbefehlshaber bald darnach begab, durch ein Schreiben be-kannt gemacht. Endlich kam eine Antwort von dem Unterkönige F) auf des SeeoberstenSchreiben, welcher verlangte: es möchten die Vergleichspuncte wegen des Krieges aufge-setzet und ihm überschickt werden, wobey er versprach, den Holländern zur Belohnung fürihre Dienste eine freye Handlung auszuwirken. Er schlug auch vor, A mwi und Duemwi zuerst wegzunehmen und darauf nach Tay wan zu gehen
Der Aufsatz wurde von dem Seeobersten gemacht und enthielt unter andern Artikeln: kömmt nachi) Es sollte ein Bündniß zwischen den Holländern und Chinesen geschlossen werden. 2) Soll- syew.ten sie sich wider die Koxinganer vereinigen, bis solche überwunden wären. 7) Sollten dieHolländer eine freye Handlung in China und der Tartarey haben. 8) Sollten die Holländer,wenn A mwi und (Aue mwi erobert wären, eins davon in Besitz nehmen und daselbsteine Besatzung wider die Seeräuber halten. 9) Sollten Lormosa und Tay wan, wennsie überwältigt worden, den Holländern, mit allen Forts und was man darinnen fände,wiedergegeben werden, n) Sollten diese Artikel unter des Kaisers Siegel genehm gehal-ten werden.
Beyde, so wohl der Unterkönig, als Feldherr, wandten wider den ?ken und 8ten Artikelein, sie könnten solche ohne des Kaisers Bewilligung nicht eingehen. Sie sandten diejeni-gen Puncte schriftlich zurück, welche sie eingiengen. Die von dem Unterkönige waren un-terzeichnet und besiegelt; die vom Feldherrn aber nur unterschrieben. In keinem von beyden
Pp z wurde
0 Beym Montanus: Eymuy und Gnemup.ch Die Portugiesen nennen sie die Lhinclieo-Inseln; und die Bay den Meerbusen von-Chin-cheo: eigentlich aber Lbang chew fn.e) Montanas in Ggilbys China auf der m
und folgenden Seite. /) Oder Lhampa.
F) Unterschrieben den iziten Tag des neuntenMs,uars in dem zweyten Jahre des Rong hi.
/-) Montanus in Vgilbys China auf der n;und folgenden Seite.