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Fünfter Band.
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ZO 2

Reisen nach dem Reiche China.

166g

Monteurs.

Schreibenvon demFeinde.

Zustand ihrerZusein.

wurde erwähnet, daß man den Holländern A mwi oder Due mwi kn Besitz geben, odermit ihnen wider das Eyland Tay wan gehen wollte, wenn man die andern weggenommenhättet Der Oberbefehlshaber meldete ihnen solches schriftlich: es scheint aber nicht, daßsie ihm darauf geantwortet.

Als die Schiffe und tartarischen Junten aus den Flüssen Gwan chew und Swanche fo ausliefen: so kam ein Schreiben an den Oberbefehlshaber vom Gong ming pesyow r) oder Tfyow bon rok, der nächsten Person an Gewalt nach Aoxin king sta^l)und Statthalter von A mwi, Due mwi und den andern Inseln. In demselben wardeine Ursache angeführet, warum Koringa Tas? wan weggenommen; nämlich, weiternothwendig einen festen Ort für seine Soldaten habe haben müssen, welche er im Kriegewider die Tartarn gebrauchte, die er sehr schwach vorstellte, indem sie, wie er sagte, dieProvinzen Hu quang und ilJan kmg verlohren hätten. Er rieth auch dem Seeobersten,sich nicht auf sie zu verlassen; denn sie wären feige und würden ihn zaghafterweise in demTreffen verlassen. Sie waren betrügerisch und würden sich stets mit ihm zanke» unter demVerwände, er hätte ihnen nicht gehörig beygestanden; und wenn er auch die Enlande er-obern sollte, so würden sie ihm doch keinen freyen Handel erlauben. Der Statthalter er-mähnte daher den Oberbefehlshaber, von ihnen abzulassen, erhob seine eigene Macht, undschlug ihm vor, sich mit ihm zu verbinden.

Einer von den holländischen Gefangenen, der von A mwi kam, berichtete dem See-obersten, daß, obgleich der Feind daselbst fünf oder sechstausend stark wäre, so hatte erdoch keine Befestigungswerke, außer einem runden steinernen Walle ohne Stücke. DasEyland Lpe su hätte gleichfalls keine; in Gou rso aber wäre ein kleines Castell; Sak kamauf der Insel Formosa wäre nicht befestiget, und es befänden sich keine Soldaten in demdasigen Castelle, worinnen nur Koxingas Weiber und Kinder wohnten. Von den Solda-

ten , die im fände herum zerstreuet lägen, liefen täglich viele weg oder würden von Mg-

Die Hollän-der sind drin-gend.

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dag, dem Könige zu Formosa und dem Volke im Gebirge umgebracht; vor A mwl undDue mwi lägen ungefähr achtzig große und zwanzig kleinere Junken mit Soldaten, außerzweyhundert und sechzig unbewaffneken Junken, worauf sich ihre Weiber und Kinder be-fanden; kurz, die meisten Städte dieser Eylande waren verlassen, und die Chinese» schicktensich an, nach Formosa zu fliehen.

Auf diese Nachricht schickte der Seeoberste und Rath zum Ton Jan pek, dem Ad-mirale der tartarischen Flotte und verlangte, sich so gleich mit ihm zu vereinigen. Sie ließenihm dabey melden, sie würden sonst die Sache ohne ihn unternehmen. Die gaben hmauch zu verstehen, daß Song ming pe rfyow Friedensvorschläge gethan hätte. Torrgan pek, der sich nicht gern einlassen wollte, bis er von dem Untertänige und dem FeldherrnLi po-vi Nachricht hätte, verlangte drey oder vier Tage Frist oder zwey oder drey «schiffezu seiner Begleitung, um den Holländern zu folgen, im Falle sie entschlossen waren, ohneihn fortzugehen. Den izten schickte er wiederum einen Mandarin mit einem Schreiben anden Herrn Bort, worinnen er ihn ersuchte, sich noch zweene Tage länger aufzuhallen. Mein,der holländische Seeoberste, welcher eine Veränderung in ihrem Rathe befürchtete, und daß

Formosa durch die fliehenden Chinesen möchte verstärket werden, entschloß sich, den folgen-den

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