XIV Buch m Capitel. ZU
mit ihnen. Die Abgeordneten antworteten, wenn er diese Eylande von ihnen haben wollte, 16 6 zso hätte er ihnen nicht A mwi, Due mwi und die andern wegnehmen sollen. Momaims.
Die holländischen Abgeordneten hatten den Tag nach ihrer Ankunft Gehör bey dem Ihre Vor-Statthalter Du wi lau ya, vor welchem sie knien sollten, dessen sie sich aber weigerten, schlügeDarauf fragte er sie um die Ursache, warum sie zu ihm gekommen. Sie sagten, um zu er-fahren , ob er geneigt wäre, sich mit ihnen in einen Vergleich einzulassen. Er antwortete,er bezöge sich auf einen Brief, der den 6ten des vorigen Weinmonats an den Seeoberstenvon den gefangenen Holländern geschrieben worden; und fragte darauf, ob sie sonst noch et-was zu sagen hätten. Sie lasen hierauf die Vorschläge, wovon der Statthalter keineswe-gs etwas hören wollte, sondern sagte, sie wären unbillig; man könnte darauf nichts ant-worten, und der Seeoberste hätte in seinem Briefe an die Gefangenen geschrieben; er wolltemit Lamwa zufrieden seyn. Bey Vorzeigung des Briefes aber sah man das Gegentheil.
Kurz, es wurde den Abgeordneten angedeutet, nichts weiter von Tay wan oder For- niit Verach«mosä zu sagen; denn sie wollten nichts weiter davon hören. Die Chinesen meldeten ihrem tung verwvr«Dollmetscher, sie wollten das Castell nicht anders als mit Gewalt aufgeben; und sagten, fin.wenn die Holländer Lust hätten, zu Sakkam mit ihnen zusammen zu kommen: so wolltensie ihre Tapferkeit gegen einander versuchen und im Felde zusammen handgemein werden;ja, wenn ihnen Boote fehlten, so wollten sie ihnen Champane leihen, sie anö Ufer zubringen. Wenn die Holländer die Schlacht gewönnen: so versprachen sie, ihnen alles zuübergeben; und wenn sie solche verlöhren: so wollten sie alle Feindseligkeit bey Seite legenund ein beständiges Freundschaftsbündniß mit ihnen machen. Der Seeoberste schickte einenDollmetscher ab, diese Ausforderung zu beantworten, und ließ ihnen zu verstehen geben:ehe sie dieselben wegen ihrer Boote einige Ungelegenheir machen würden, woll-ten sie lieber ans Ufer schwimmen, ihnen Genugthuung zu geben. Alles, was dieChinesen darauf zur Antwort gaben, war: ganz IM.
Den gten erhielt der Seeoberste ein Schreiben von den Abgeordneten, die ihm zu wis- Werden ein«sen thaten, man hätte ihnen eine Wache gesetzt; und zugleich auch einen andern von dem Weile aufgr«Statthalter von Formest», welcher Du wiaen /) unterzeichnet war. In diesem stunden hallen,unter andern die Worte: „ Zuvor verlangtet ihr nur Due lang und Tang swi F) da-„ selbst zu handeln: itzo aber, da unser Herr Sa pwan sich gefallen lassen, euch La,»mwa anzubiethen: so verlanget ihr nichts weniger, als Tay wan, Sakkam und das„ ganze Land Formosa. Betrüget euch aber nicht selbst und glaubet, wir würden dasje-„ nige so leicht fahren lassen, was uns so viele Jahre zugehöret hat. Wenn ihr es euch„aber wollet gefallen lassen, und dasjenige annehmen, was euch angebothen worden:
„ wohl und gut. „
Dieses Schreiben überzeugte die Holländer, sie hätten nichts weiter von den Chine« aber wiedersen zu hoffen; und da sie ihren eigenen Mangel an Stärke kannten, sie zur Willfahrung losgelassen,zu zwingen: so fingen sie an, zu bedenken, wie sie ihre Abgeordneten wieder frey machen,und mit Ehren davon kommen sollten. Sie schrieben an die Statthalter von Formosa;weil sie das Castell zu Tay wan und das Fort Sakkam nicht übergeben wollten: so woll-ten sie sich selbst zum Könige Sya oder Gep wan nach Tang swa begeben, mit ihm zu
unker-
/) Mit Gu wi la pa einerley. Oder Tong swa.