Band 
Fünfter Band.
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zio Reisen nach dem Reiche China.

16 6 z und das andere, welches für ihn und seine Befehlshaber seyn sollte, sollte bezahlt werdenMontanas, so bald er an Bord käme. Er sehte hinzu, die von Gakkam und Tay wan, welche un-

'-—'gesahr neun tausend bewaffnete Mann hatten, würden, wenn er sie verließe, sich bald mit

den Holländern zu vergleichen suchen, und das ganze Land für ein geringes Geld übergeben-über dieses wollte er sie vermögen, die holländischen Gefangenen auszuliefern. '

' sind verdäch- Unterdessen daß dieser Handel im Werke war, arbeitete der Feind stark an dreyen Forts,Uz. welche er zu Stande brachte, und worauf er mit acht oder neun großen Junten unter Se-

gel gieng. Den 22sten wurde ein Brief an Gyang rong rsyang geschickt, worinnen manihm fünftausend Tael anboth, so bald er die holländischen Gefangenen von Gakkam anBord brächte; zugleich erboth man sich auch, seine Soldaten überzuführen. Der Chinesebestund darauf, er wollte erst das Geld haben; und die Tartarn verlangten auch, der Ober-befehlshaber sollte solches geben: allein dieser wollte ohne bessere Bürgschaft nicht so großeGefahr laufen.

Zweene Tage nachher kam ein ander Schreiben von den Statthaltern zu Tay wan,als eine Antwort auf des Seeobcrsten seines vom Wen. An statt aber, daß sie Abgeord-nete schickten, mit den Holländern zu unterhandeln, nachdem sie ihnen einige Eylandc an-gebothen , sich daselbst niederzulassen, erwarteten sie, die Holländer sollten ihnen Abgeord-nete schicken. Diese ließen schriftlich zurück melden, wofern sie nicht innerhalb zweenen Ta-gen einen Abgeordneten deswegen schickten, so wollten sie ihre Kriegsfahne stiegen lassen,und ihre Waffen noch ferner wider sie brauchen. Sie erinnerten sie dabey desjenigen, wassie wider Amwi und die benachbarten Eylande gethan hatten e).

Einladung Den 28sten erhielt der Seeoberste Nachricht, der Feind wäre diesen Morgen mit einemzur Unter- ansehnlichen Heere zu Pferde und zu Fuße herangekommen, und hatte sich zwo SeemeilenHandlung, von sie» Holländern gelagert. Auf diese Zeitung gieng er aus Ufer, und ljeß eine» Stück-schuß weit von dem holländischen Lager eine Schanze auswerfen, und mit Stücken besetzen,um des Feindes Annäherung zu verhindern.

Den folgenden Morgen kam ein Schreiben von dem feindlichen Heerführer, worinnenvorgeschlagen wurde, er wollte mit ihnen unterhandeln, und ihnen solche Oerter übergeben,als er verlangen würde. Diesem zu Folge wurden Abgeordnete abgeschickt, und er nebstseinem Heere, welches aus zweitausend Mann bestund, gieng mit ihnen nach Tay wan,um mit den chinesischen Statthaltern Unterhandlung zu pflegen. Die Holländer bliebendarauf bestehen, es sollte ihnen ganz Formosa, vornehmlich das Castell Zelandia in Taywan, das Fort provencia in Gakkam, und Due lang wieder eingeräumet, alle ihreGefangenen ausgeliefert, und der Verlust ihrer Güter und anderer Schade wieder gut ge-than werden.

Abgeordnete Den oisten kam der Seeoberste vor dem Castelle Zelandia zu Anker. Auf seinemwerden ans Wege nach Tay wan erhielt er durch zweene Mandarinen ein Schreiben von dem jungenser geschickt. sonst Ge pwan und Txing sya genannt, welcher sich damals zu Tong^stva auf-

hielt, und sich erboth, den Holländern das Eyland La mwa zu geben. Der Seeoberstemeldete den Bothen, er brauchte das Eyland nicht, welches er bekommen könnte, wenn esihm beliebte, und er führte nicht um Lamwa, sondern um Formosa und Tay wan Krieg

mit

Montanas in (vgilbys China II Band auf der i;r und folgenden Seite.