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XIV Buch IV Capitel. z-7
Den 24 sten kamen die Mandarinen mit Pferden wiederum zurück. Hierauf wurde 16 6 6der Abgesandte erstlich zu dem Unterkönige, hernach zu dem Feldherrn und endlich zu dem Monkanus.Aon bon oder Statthalter geführek. Diese empfingen ihn alle mit großen Ehren- und ErsuchtFreundschaftsbezeugungen. Diese Nacht entstund ein erschrecklicher Sturm, in welchem die den Unter-Junke, die mit allem ihren Reisegeräthe beladen war, an der Brücke von Lam thay in könig.Stücken zerscheiterte. Doch wurden noch die meisten Güter gerettet. Als der Gesandte wenigTage hernach bey dem Feldherrn Gehör hatte: so wäre beynahe wegen der Geschenke und Kauf-mannsgüter, welche dieser Herr zu sehen verlangte, ein Streit entstanden. Die Holländerführten aber einige Gründe an, warum sie die Ausladung derselben verschoben hätten. DerFeldherr bezeugte sein Mißvergnügen gegen Noblen auf eine trotzige Art, die aber dochmit Versicherungen der Freundschaft und Aufrichtigkeit vermischet war. Es wurde aberdiese Sache, durch die Klugheit des Gesandten, gar bald geschlichtet, und zwar vermittelsteines Geschenkes von Blutkorallen und einer Matraze, wofür ihm dieser Herr dreyhundertTael Silber anbiethen ließ, die er aber ausschlug und den Feldherrn ersuchte, sie für sichzu behalten.
Den zten des Herbstmonats kamen zweene Factore des Unterkönigs, und sagten No- Unterschleifblen im Namen ihres Herrn, daß, wenn die Gesellschaft eine große Menge von weißer desStatt-roher Seide zu haben wünschte, er deswegen mit dem Feldherrn sprechen, und ihn um ^Mers,seinen Beystand ersuchen wollte. Denn die Ausführung solcher Seide wäre anjeßo vielstrenger, als jemals, verbothen. Man hätte fünfPersonen vom Stande in alle an der Seegelegene Provinzen geschicket, um darauf zu sehen, daß das Gesetz beobachtet werden möchte.
Als aber diese Beamten einen zuvor nie erhörten Preis, nämlich zwey hundert und fünfzigTael für jeden pikol verlangten r so sagte tTkoble zu ihnen, er wäre zwar bereit, seineWaaren gegen einen Theil Seide zu vertauschen, könnte sich aber nicht zu einem solchenPreise verstehen. Den 6ten des Herbstmonates langte ein holländisches Schiff mit derNeuigkeit an, daß vor vier Monaten die Chinesen zu Roxinga das dasigc Fort belagerthätten, aber mit großem Verluste abgetrieben worden wären.
Weil der Unterkönig und der Feldherr ein großes Verlangen trugen, die Geschenke Die Pferdefür den Kaiser, und sonderlich die Pferde und Ochsen, zu sehen: so wurden dieselben den und Ochsen8ten dieses Monats, bey der Brücke von L/m rhay, welches die Vorstadt von Hc>k spew ""rden br-ist, an das Land gesetzet, und an beyderseitige Höfe geschicket, wo man sie, vornehmlich dieOchsen, mit großer Verwunderung beschauete. Um diese Zeit waren so wohl der Untertänigals der Gesandte, an dem Bauchgrimmen krank. Der erstere ließ den letztem um seinenWundarzt ersuchen: und der letztere ließ den Feldherrn bitten, er möchte ihm seinen Arztleihen. Dieser verschrieb ihm etwas, welches ihm so gleich Linderung verschaffte/). DerFeld-herr und der Unterkönig schienen beyde unzufrieden zu seyn, daß man nicht alle Geschenkeausgeladen hakte; denn sie mußten eingepacket und fertig gehalten werden, weil man täglicheinen Befehl für den Gesandten erwartete, daß er nach Peking abgehen sollte.
Den izten lief die Zeitung ein, daß sich neun englische Schiffe an der Küste bey den EnglischeInseln A mrvi und One mwi sehen ließen, welche in der Absicht gekommen waren, hier Schiffe kom-um einen Handel anzusuchen, weil man ihnen denselben zu Aamon abgeschlagen hatte, wo
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chtw ftr. Dieses beweist, daß der letztere Ort e) Montanus in Vgilb^s China, aufder LozHok s/ew seyn muß. u.f. Seite. /) Ebenderselbe a.d.riLu.f.S-