Band 
Fünfter Band.
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Zzo Reisen nach dem Reiche China.

16 6 6 annehmen wollten: so wandte sich der Hou pou r) oder Noble ait den Unterkönig. Dic-Monmnus. ser antwortete ihm: die Ausführung der Seide wäre verbothen; wenn aber die Factore mit

'-^-' ihnen einig werden könnten: so wollte er es geschehen lassen. Ja er erboth sich, sie ibnen

selbst zu verschaffen, wie er bereits den vormaligen Gesandten zu Aanron damit an dieHand gegangen zu seyn versicherte. Bey dieser Audienz machte Noble Seiner Hoheit indes Van Hoorns Namen ein Geschenk mit der Schnur von rothen Korallen, welche ecso lange gewünscht hatte, und wurde prächtig bewirthet /<).

Einschrän- Die Statthalter gaben auf die Bewegungen der Holländer so genau Achtung, daßkling derHol- kaum einige Lebensmittel, ohne große Beschwernis, an die Schiffe gebracht werden konn-länder. ten. Sie hatten fünfzig pikol Aadjang H, und zwanzig Schinken eingekauft: manließ sie aber nicht an Bord gehen, unter dem Vorwande, die Ausführe wäre verbotben.Der Gesandte schrieb daher an den Ta lau ya oder Feldherrn, und bestellte den Brief durchNoblen und seinen Secretar. Diese wurden aber an den Thoren aufgehalten, und dieWache meldete ihnen, es wär.e eine Verordnung von diesem Herrn eingelaufen, daß keinHolländer in die Stadt gelassen werden sollte. Als sie aber bereits wiederum auf dem Rück-wege waren: so verstattete man ihnen den Eingang. Da sie in den Pallast des Statthal-ters kamen, so wollte er sie nicht vor sich lassen: sondern ließ ihnen sagen: sie mochten mir sichnehmen was für Lebensrnittel sie wollten, nur müßten sie ihm ein Verzeichnis einschicken,damit er solches unterzeichnen könnte. Dieses aber könnte er nicht einsehen, warum jemandalle Arten von Gütern an Bord schaffen, und doch nicht die Untersucher ihr Amt thun lassenwollten. Er sagte ihnen auch, daß sie sich ihrer eigenen und nicht chinesischer Fahrzeugebedienen müßten. Nachgehends aber wollte der Statthalter zu NAn ja zm dennoch nichtzugeben, daß ihre Schalupe Lebensmittel an die Schiffe führen sollte; und sie hatten großeMühe, ehe sie deswegen einen Geleitsbrief erhalten konnten.

Es langen Den roten langte ein Böthe mit Briefen aus Peking an, und in wenig Tagen solltemchrBriefe ausdrückliche Verordnung von Hofe erfolgen. Es kamen auch Abgeordnete an, um dieliqueanistHen Agenten zu bewillkommen, und ihnen ein Geschenk von dem Kaiser zu über-bringen , weil man es nicht für dienlich hielt, sie nach Hofe gehen zu lassen. Den :8ten ka-men diese Agenten, um die Pferde und Ochsen zu besehen; und der Feldherr schickte demGe-sandten zweene Briefe von dem Kaiser, die seine Sache betrafen. Hierauf gieng er dennächstfolgenden Tag aus, um den Befehlshabern ihre Geschenke zu überreichen. Der Feld-herr schlug das seinige auS, und sagte, er könnte es nicht eher annehmen, als bis er wie-derum von Peking zurück käme. Der Aon bon nahm das seinige erstlich auf vieles Bit-ten an. Der Unterkönig aber weigerte sich gar nicht, das seinige anzunehmen, weil, wie ersagte, die Sache bey Hofe einen guten Fortgang hatte.

Der Handel Wegen des Handels war es immer noch stille; denn! die Chinesen durften nicht kom-uien, und die holländischen Güter kaufen, weil die alten Befehle, welche bey ihrer ersten An-' kunft vor ihrer Wohnung aufgehenget waren, immer noch vorhanden waren. Der Ge-sandte schrieb daher den 2 gsten an den Feldherrn, er hoffte, da der Brief des Kaisers em-

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0 Oder -Hou bon, wie in dem ersten Tage- Wort bedeutet einen Präsidenten, Oberdirecrorbuche nicht altzurichng gesetzet ist; denn die Chi- oder Superintendenten. -

riefen haben den Buchstaben b nicht. Dieses /t-) Momamis in Vgilch's China a.d. u.s.v.

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