540 Reisen nach dem Reiche China.
16 6 7 es daher über sich, sie zu bezahlen, und schickte bey dieser Gelegenheit einen Brief an denrNomanus. Feldherrn ab. Ihre Fortreise wurde auch viele Tage verzögert, weil die Mandarinen ge-
'-- wisse Maschinen verfertigen ließen, um die Ochsen fortzubringen. Denn es würde diesen
Thieren unmöglich gewesen seyn, auf den Bergen, über welche sie gehen mußten, fort-zukommen «).
Sie reisen Den Listen verließen sie pu cbin, nachdem sie die Pferde, Ochsen , und Güter, einigezu Lande. Tage zuvor fortgeschickt hatten. Eine halbe Meile von hier kamen sie an das Dorf Olean.
Nachmittage giengen sie vor Gi san li, Singan, und einigen Tempeln vorbey. GegenAbend blieben sie jpi Guliaen. Hier verwoileten sie sich auch den folgenden Tag, weil esschneyete und regnete. Den azsten, des Morgens, überstiegen sie einen großen Hügel.Hierauf giengen sie durch Huyssoumon, Hangsion, Omangay, Gurongue, Rieu mu,und (Dusalinga. Von hier erblickten sie verschiedene Tempel, die an einigen Bergen lagen.Nachmittage reiseten sie im Gesichte der Dörfer Movana, Lomiarona, Golinga,Longkia, und Atekova. Außerdem entdeckten sie noch verschiedene Meyerhöfe und Tem-pel, von denen viele an dieser Straße hinliegen. Unter andern findet man hier einen Tem-pel, welcher auf dem Gipfel des Berges Liougrow erbauet ist, und die Provinz Lo kpenSie kommen von der Provinz Ehe kyarig scheidet. Hier sehten sie ihre Reise in diese letztere Provinz fort,in die Pro- und kamen gegen Abend in den Flecken Lima thova, nachdem sie diesen Tag fünf See-kyang ^ Meilen, nämlich viere in Lc> kyen, und eine in Ehe kyang, zurück gelegek hatten.
Den 24sten giengen sie über das Gebirge Ja ko lmg, welches wegen Fortbringung derGüter schwer zu besteigen war. Auf den Spitzen dieses Gebirges stunden viele Tempel,welche auf eine seltsame Art gebauek, und mit Bäumen umgeben waren. Diese ließen siehinter sich zurück, und giengen durch die Dörfer Samba thowa, Sagebataw,Longhie,Long Zang'o, poangtiou, und Höchowa. Dieser letzte Ort wird, von Osten nach We-sten , durch einen Fluß in zweene Theile getheilet. Auf diesem Flusse wurden sie auf einerFlöße von Rohr fortgezogen, nachdem sie diesen Tag nur anderthalb Seemeilen nordwärtsfortgerückt waren. Den Lzsten reiseten sie durch die Dörfer Rolanria, Duaning, undSouzinhova. Nachmittage kamen sie nach pinhöa, wo sie sich wiederum mit Wasserversahen. Den nächstfolgenden Tag, gegen Mittag, segelten sie von puchöu o) ab, undfuhren nordostwärts mit einer Flotte von ungefähr vierzig Fahrzeugen, wovon zehne ihreWegweiser, die Mandarinen, führeten, den Strom hinauf. Um drey Uhr segelten sie vorder Stadt Tjanchia, oder Ehang xa /), vorbey, und warfen drey Viertheilmeilen vonhier, vor eurer sandigen Ebene, Anker, so daß sie das Dorf Sumhia zur linken Hand lie-gen hatten. Der Weg, den sie zurück gelegt hatten, betrug in allem zwo Seemeilen -?)>
Den 27sten liefen sie zwischen zween Thürmen von sieben Stockwerken hindurch, undfuhren vor den Dörfern purza, Gangta, Gmghia, Mokthaw pen van sa, Vanksivu,und Vansu, vorbey. Die erster, viere liegen zur rechten, und die übrigen zur linken Hand.
Nach-
Momanus in Ggilbps China, auf der r;9 ) Als wenn dieses drey verschiedene Namen
und folgenden Seite. waren; da sie doch nur in der Art zu schreiben un-
c-) Vorher hieß dieser Ort Pinhöa. terschieden sind. Der erste ist Holländisch , der
In den Landkarten der Jesuiten: RygNZ zweyte Französisch, und der lebte Portugiesisch,shang kpen. Denn Mcmtanus scheint die Namen einiger Plätze
-) Moirranus an dem oben gemeldeten Orte, mit dem Atlas des Marti,ttts verglichen zu haben;a»f der Lös und folgenden Seite. wie
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