Band 
Fünfter Band.
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^ Reisen nach dem Reiche China.

1667 V7ien chlm. Abends legten sie sich bey Tung^) vor Anker, nachdem sie, durch lauterrNonkünns. Krümmen und Wendungen, in allem sieben Seemeilen zurück gelegt hatten.

'-- ' Den 8ten, Vormittages, sahen sie zur linken Hand den Fluß Tu vorbeyströmen.

Dieser fließt durch die Stadt Ging jung, oder Sin chung 2); theilet sich daselbst inzweene Aerme, und fallt endlich in den großen Fluß Che -r). Abends ankerten sie nabeFu yang bey der Stadt Lo fang, oder Fu fang , an der Westseite des Flusses Che, und der

hyen. Nordseite des kleinen Flusses Fu chun, welcher etwas westwärts an dem Flusse Lien gan c)

entspringt. Diesen Tag waren sie fünf Seemeilen fortgesegelt. Hier ist der Che zwo engli-sche Meilen breit. Weil er aber bey großem Regen auötritt: so findet man wenig Plätze anseinen Usern. Es liegen aber viele Dörfer weiter in das Land hinein, welches überall wohlgebauet, und mit fruchtbaren Bäumen besetzet ist.

Sie kommen Den 9ten gegen Abend langten sie bey Chankew an. Dieses ist die Vorstadt vonnach Hang Hang chew, und liegt von ihr und dem Flusse eine halbe Seemeile ab. Hier wurden siechew su. genöthiget, alle Güter auszuladen, und sie in die nördliche Vorstadt zu bringen, wo siewiederum eingeschiffet wurden.

Der m Abschnitt.

Aufnahme des Gesandten zu Hang chew fu, und seine Abreise nach

Whay ngan fu.

Höfliche« Bezeugen des Statthalters. Ihre bey- Sie reisen ab. Vu si hyen. Chang cheiv fu.derseitigen Geschenke. Sie verlassen Hang Tan yang hyen. Ching hyang fu. Höflicheschew fu. Große Menge Seide. Kongti. Kya Bezeugen des Statthalters. AbergläubilchiShing fu. U kyang hven. Sie kommen nach Opfer. Königlicher Graben. Qua chew. DungSu chew fu. Geschenke von den Mandarinen, chew fu. Wayope. Kau yew chew. PauingDie Stadt wird beschrieben. Ihr großer Handxl. hyen. Sie kommen nach Whay ngan fu.

Höfliches t^>en loten März gieng einer von den Mandarinen, die sie begleiteten, zu dem StatthalterBezeugendes»^ von Hang chew, und bath um Barken, damit sie ihre Reise fortsetzen könnten.Statthat, Den nächstfolgenden Tag kamen einige Mandarinen an Bord , und statteten ihren Besuchbey dem Gesandten ab. Den mten stellete sich der ping row, oder der dritte Beamte nachdem Statthalter, dem Range nach, ein; bewillkommete ihn, und machte ihm ein Geschenkvon Lebensmitteln. Er versprach, ihn mit guten Fahrzeugen zu versorgen, well dieselbenunter seiner Ansticht waren, und entschuldigte sich, daß er ihn nicht könnte zur Mahlzeit ein-laden, bis er mit dem Statthalter gespeiset hätte. Den nächstfolgenden Morgen brachteman allerhand Pferde, um den Gesandten und seine Leute in den Pallast des Statthalterszu bringen, bey dem er zu Mittage speisen sollte. Er gieng in einem prächtigen Auszugedahin ab, und nahm ein schönes Geschenk für Seine Hoheit mit sich. Der Statthalterwollte es aber, alles Zuredens ungeachtet, nicht annehmen, weil, wie er sagte, er denHolländern niemals einigen Dienst geleistet: hätte, wie von dem Untertänige und

dem

> 1 In den Landkarten der Jesuiten heißt dieser a) Auf der Karte führet er den Namen Tsta»Orr Tsng lu h)?en, und liegt zur linken Hand an rang H'ang.

dem westlichen User des Flusses. S) Oder: Lu fang hpen, wir sie auf der Karte

«) Auf der Karte heißt sie Sin ching hxen. heißt.