XIV Buch. IV Capitel. Z49
hoch ist, von dem See abgesondert wird. Zur linken Hand stund das ganze Land unter 16 6 ?Wasser: doch entdeckte man noch, an einigen Orten, kleine bewohnte Hütten, weiche auf Moin amis.einem trockenen Boden stunden. Nachmittage ließen sie das Dorf Loantsra zur linken' ^ '
Hand liegen. Hier fing das Land gegen Osten an, etwas lustiger auszusehen: denn eswar an verschiedenen Orten angebauet. Abends kamen sie vor das Dorf Ruisjo.
Den nächstfolgenden Morgen liefen sie vor Laensiu und Louyapou vorbey, und Pau ingNachmittags landeten sie bey pau ing 2), einer Stadt an dem östlichen Ufer des Canals, hyen.welche mit starken Mauern umgeben war, und bey anderthalb Meile im Umfange hatte.
An dem nördlichen Ufer steht ein schöner Tempel. Als sie frische Ru lyes oder Träger er-halten hatten, sehten sie ihren Weg fort, und langten Abends zu Rinho an. DiesenTag waren sie fünf Meilen weit fortgesegelt. Zwischen Ran ing, und diesem Dorfe, istdie westliche Bank des Canals, an verschiedenen Orten, durchbrochen, und das Wasserschießt daraus, mit solcher Gewalt, hervor in den See piexe, daß sie viel Mühe hatten,zu verhindern, daß ihre Fahrzeuge nicht von dem Strome mit fortgerissen wurden. Den Siekommenröten liefen sie viele Flecken und Dörfer hindurch und vorbey. Gegen Mittag langten sie Whayan dem westlichen Thore der Stadt IlVhaygau n) an, nachdem sie in allem viertehalbSeemeilen nordwärts gesegelt waren.
Der IV Abschnitt.
Reise von Whay ngari fu nach Peking.
Aufnahme zu Whay ngan- Zollhäuser. Ein lau- tsm chew. Sie laufen in den Fluß Guey oderges weitläustig gebautes Dorf. Tsiug ho hycn. Wey ein. Vu chin hyen. Ta chew. Tvug quanTau ywen hyen. Dun ho, oder der königliche hyen- Syang chew oder Tsan chew. ChingCanal, ein erstaunenswürdigeS Werk. Verweilen chi und ching chay. Tyen sing wey Höflich-en, der Küste. Sie gehen nach Schan tong. keit des Feldherrn. Sie laufen in den königli-Jaxin ho. Sie kommen nach Tst ning chew. chen Canai ein. Feine Gegend. Guy chiu,eineDie Stadt wird beschrieben. Sie gehen durch Stadt. Zu Hok syew fällt verschiedenes vor.viele Schleusen. Sha» tsin, eine Stadt. Per- Guysen, eine Stadt. Sang sing wey. Tongdrüßliche Schleusen. Tong chang fu. Ein Denk- chew. Sie langen zu Peking an.maal, bestehend in einer eisernen Säule. Lin
<Xier stellten sich sogleich einige Mandarinen ein, und bewillkommten den Gesandten im Ausnahme znNamen des Statthalters. Dieser lud die Holländer den nächstfolgenden Tag in ein Whay ngan.großes Haus, nahe an dem Thore, wo ihre Barken lagen, zur Mittagömahlzeik ein. Einjeder hatte einen besondern Tisch für sich. Des Nachts entstund ein Sturm mit Donnerund Regen gegen Norden, welcher den ganzen folgenden Tag fortdauerte. Hier wolltensie ihre Fahrzeuge umwechseln: fanden aber große Schwierigkeit. Vor allen andern thatder Touwarja oder Schiffmeisier sein äußerstes.
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Endlich
cher Name von dem Herausgeber Montanas ausdem Atlas des Martini hinzu gethan zu seynscheint.
§) E« wird hier eben die Nachricht von demSee und den Gegenden gegeben, die schon zuvor indm Neuhofischen Reisen auss der 257 Seite mit
beygebracht gewesen ist.
r'i Bey dem Ggilby heißt sie paoing.er) Boy dem Ggilbp heißt sie -Hoaigan, DieBeschreibung, die Monranus davon mittheilet, isteben diejenige, welche bereits mit eingeschaltet wor-den ist.